Kolumne Buchmessern Über sie reden Im vergangenen Jahr machten Rechte auf der Buchmesse Schlagzeilen – in diesem Jahr gibt es satirische Beiträge über sie. Na also, geht doch! Von Johanna Roth 14.10.2018
Kolumne Leuchten der Menschheit Im Tross der dunkel Gekleideten Kolumne Tania Martini Das Höfische, die Mozartkugel, das Klassensystem: Überall regiert wieder mal das Alte. So auch auf der Frankfurter Buchmesse. 13.10.2018
Historiker über die Novemberrevolution Die Rettung der Revolution Robert Gerwarth und Wolfgang Niess suchen nach dem Positiven in der Novemberrevolution 1918. Sie begründete, was wir heute sind. Von Stefan Reinecke 15.10.2018
Socialmedia und Frankfurter Buchmesse Verknöcherungen abtrainieren Twitter-Aphorismen und Online-Biobuchläden: Soziale Medien präsentieren auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse hybride Angebote. Von Johanna Roth 12.10.2018
Kolumne Buchmessern Was der Zahnarzt empfiehlt Kolumne Jens Uthoff Bei den rechten Verlagen ist dieses Jahr in Frankfurt wenig los. Ausnahme ist Götz Kubitschek, dessen Antaios-Verlag eigentlich gar nicht da ist. 12.10.2018
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Radikal gegen Nationalismus Ägyptologie, Erinnerung und Toleranz: Der deutsche Buchhandel ehrt die KulturwissenschaftlerInnen Aleida und Jan Assmann. Von Micha Brumlik 12.10.2018
Kolumne Buchmessern Ein Klecks als kleine Kathedrale Kolumne Nina Apin Auf dem Frankfurter Messegelände gibt es ein neues Wahrzeichen. Man hört Auftritte von Autoren, lauscht der Krisenstimmung der Buchbranche. 11.10.2018
Diskussionsrunde auf Buchmesse Europa auf Georgisch Frank-Walter Steinmeier diskutiert in Frankfurt über Georgien, Europa und die Demokratie. Freiheit könne dabei nicht immer verteidigt werden. Von Andreas Fanizadeh 10.10.2018
Literatur aus Georgien Heiliges Dunkel Eine Anthologie deutscher und georgischer Schriftsteller wie Tamta Melaschwili und Lucy Fricke, sowie Erinnerungen aus dem Gulagsystem. Von Andreas Fanizadeh 10.10.2018
Roman „Das Birnenfeld“ Die Normalität der Abgeschobenen Lelas Zuhause ist ein georgisches Kinderheim. Ihre Perspektive gewährt intime Einblicke in ein System aus Gewalt und Erniedrigung. Von Eva-Christina Meier 10.10.2018
Deutscher Buchpreis Kein Darling des Betriebs Inger-Maria Mahlke gewinnt mit ihrem Roman „Archipel“ den Deutschen Buchpreis. Darin erzählt sie die Geschichte dreier Familien in Teneriffa. Von Dirk Knipphals 9.10.2018
Buchmesse-Gastland Georgien Die Zukunft liegt im Westen Der Historiker Timothy Snyder beschreibt den russischen Einfluss auf postsowjetische Länder. Georgiens Aufbruch lässt sich in der Literatur ablesen. Von Andreas Fanizadeh 9.10.2018
Verlage in Deutschland Bedrohte Spezies Kleine Verleger kämpfen um ihre Existenz. Kann der Staat helfen? Eine Geschichte über Leserschwund und leere Kassen in Zeiten der Buchmesse. Von Jens Uthoff 9.10.2018
Roman von Karen Duve Edles Fräulein in Herzensnöten Die „Jugendkatastrophe“ der Droste-Hülshoff: Karen Duve macht eine historische Liebesintrige zum Zentrum ihres neuen Romans. Von Katharina Granzin 14.10.2018
Lyrikband von Leonard Cohen Ein Selbst, das nie feststeht Noch im hohen Alter präsentierte sich Leonard Cohen als werdender Künstler. Ein neuer zweisprachiger Band ist sein literarisches Vermächtnis. Von Julian Weber 9.10.2018
Chantal Mouffe über Demokratie „Populismus kann progressiv sein“ Kann es einen guten linken Populismus geben? Der populären Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe zufolge schon. Den Konsens der Mitte lehnt sie ab. Interview von Tania Martini 10.10.2018
Politisches Buch von Aleida Assmann Was du nicht willst, das man dir tu Höflichkeit, Anstand, Zivilität, Anerkennung, Respekt und Empathie: Aleida Assmann über Menschenpflichten und die drohende „Leitkultur“. Von Ulrich Gutmair 12.10.2018
Georgische Frauen und die Buchmesse Frei sprechen, aber verhungern Gastland Georgien kommt mit vielen Frauen zur Buchmesse – dem Geschlechterverhältnis im Land entspricht das aber nicht. Zwei Romane erzählen davon. Von Doris Akrap 8.10.2018
Manifest gegen Mainstream-Feminismus Harmlos und fickbar Die US-Autorin Jessa Crispin haut dem Mainstream-Feminismus seine Widersprüche um die Ohren. Sie sagt, er sei zur Lifestyle-Ideologie verkommen. Von Nina Apin 8.10.2018
Petros Markaris' Krimi „Die drei Grazien“ Der Chronist der Misere Er ist Griechenlands bekanntester Krimiautor. Petros Markaris' elfter Kostas-Charitos-Roman ist beste Unterhaltung und politische Analyse. Von Christiane Müller-Lobeck 7.10.2018