Feministinnen besprühen Skulptur Frauenskulptur als Propagandacoup Kommentar von Petra Schellen Aktivistinnen haben Hannovers Königinnendenkmal von 1910 besprüht. Es würdige nicht die Frauen, sondern nur deren Funktion im Politik-Geschäft. 10.3.2022
Schaugewächshäuser in Hamburg Auf unbestimmte Zeit geschlossen Seit Jahren liegen Hamburgs Schaugewächshäuser brach. Immer noch ist unklar, ob die nahebei geplanten Neubauten denkmalgerecht wären. Von Friederike Gräff, Petra Schellen und Daniel Wiese 10.3.2022
Institut sammelt Untergrundliteratur Sicherer Hafen geheimer Schriften Die Bremer Forschungsstelle Osteuropa wurde in der Polen-Krise von 1982 gegründet. Sie hat ein riesiges Archiv und etliche Dissidentennachlässe. Von Petra Schellen 10.3.2022
Tropeninstitut hinterfragt Namenspatron Wer war Bernhard Nocht? Hamburgs Bernhard-Nocht-Institut will erforschen, wie stark sein Namensgeber mit dem NS-System sympathisierte. Das könnte zu einer Umbenenung führen. Von Petra Schellen 19.2.2022
Mitstreiterin über Esther Bejarano „Sie hat gelernt, sich zu öffnen“ Helga Obens hat in Hamburg einen „Platz der Bücherverbrennung“ initiiert. Sie war auch Vertraute der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano. Interview von Petra Schellen 28.9.2021
Seemannsdiakon über Krisenbewältigung „Oft sitzen wir erst mal nur da“ Seemannsdiakon Dirk Obermann koordiniert die Hamburger Notfallbetreuung für Seeleute. Nach Unglücken geht er an Bord. Interview von Petra Schellen 30.8.2021
Historiker über NS-Profiteure „Zögerliche Aufarbeitung“ Bremer und Hamburger Kaufleute profitierten in der NS-Zeit besonders stark im besetzten Osten. Und viele Firmenarchive sind bis heute unzugänglich. Interview von Petra Schellen 21.8.2021
Performerin über Schubert und Migration „Ein stummer Schrei“ Das Ensemble „Nico and the Navigators“ deutet Schuberts Musik neu: Die Performance „Silent Songs“ in Hitzacker sucht Bezüge zur „Flüchtlingskrise“. Interview von Petra Schellen 30.7.2021
Diversitätsreferent über Theaterarbeit „Wir bauen Barrieren ab“ Mohammed Ghunaim ist Diversitätsreferent am Hamburger Thalia Theater. Durch außereuropäische Künstler*innen will er neue Ideen ermöglichen. Interview von Petra Schellen 5.7.2021
Choreographin über Dekolonisierung „Es ist auch eine Emanzipation“ Die Hamburger Choreografin Yolanda Gutiérrez will koloniale Orte umdeuten. Dafür hat sie die Performance „Decolonycities Kigali – Hamburg“ entworfen. Interview von Petra Schellen 18.6.2021
Sandra Dünschedes Krimi „Friesentod“ Kalte Entführung in Risum In ihrem neuen Krimi „Friesentod“ befasst sich Sandra Dünschede mit Stalking und der trügerischen Vertrauenswürdigkeit von Mitmenschen. Von Petra Schellen 27.5.2021
Debatte über einstiges NS-Häftlingslager Neue Chance für würdiges Gedenken Die Pläne für das einstige ZwangsarbeiterInnenlager im Hamburger Hafen sind unklar. Mit Investoren geplante Gedenkorte haben bisher kaum funktiert. Von Petra Schellen 5.5.2021
Neuer Inspektor-Takeda-Krimi Wenn Roboter morden könnten Henrik Siebolds Krimi „Inspektor Takeda und die stille Schuld“ beleuchtet nicht nur die Zukunft der Pflege. Er erinnert auch an den „Bluterskandal“. Von Petra Schellen 28.4.2021
Historikerin über Synagogen und Tempel „Zeichen jüdischer Emanzipation “ Die Bornplatz-Synagoge wird wohl neu aufgebaut, der liberale Tempel in der Poolstraße harrt der Sanierung. Miriam Rürup über Hamburgs jüdische Bauten. Interview von Petra Schellen 21.4.2021
Nora Luttmers Krimi „Hinterland“ Kommissarin mit Schlafattacken Nora Luttmer hat einen gelungenen Nord-Krimi über eine narkoleptische Ermittlerin geschrieben, die lernen muss, mit ihrer Krankheit klar zu kommen. Von Petra Schellen 8.4.2021
Pro und contra Konzertsaal-Maskenpflicht Allzu sensibles Publikum? Kommentar von Petra Schellen und Alexander Diehl Tausche Maskenpflicht gegen Spielbetrieb – ist es Konzert- und Theatergänger:innen zumutbar, den ganzen Abend FFP2 zu tragen? 20.2.2021
Euthanasie in der NS-Zeit in Hamburg Töten statt heilen Da es kein Euthanasiegesetz gab, agierten NS-ÄrztInnen im rechtsfreien Raum. In gleich zwei Hamburger Kliniken töteten sie 200 behinderte Kinder. Von Petra Schellen 7.2.2021
„Endlich umsetzen, was einst am Gelde scheiterte“ Bettina Probst ist die neue Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte. Mit der taz spricht sie über die geplante Neukonzeption des Hauses und über brennende Autos Von Petra Schellen Ausgabe vom 29.1.2021, Seite 27, nord Download (PDF)
Zauberer-Enkelin über ihre Familie „Ich gruselte mich“ Birgit Bartl-Engelhardt hat die Chronik ihrer Großeltern János und Rosa Bartl geschrieben. Die beiden Zauberer führten in Hamburg einen Fachhandel. Interview von Petra Schellen 9.1.2021
Ethnologin zu Altonaer Glaubensfreiheit „Es waren finanzielle Erwägungen“ Glaubensfreiheit konnten sich nur die reichen Flüchtlinge kaufen. Eine Altonaer Schau bricht mit dem Mythos der altruistischen Toleranz. Interview von Petra Schellen 15.11.2020