Die Körper vergessen nicht Wie geht man mit dem Trauma von Gewalt, Folter und Massenmord um? Das Haus der Kulturen der Welt zeigt zwei Filme des kambodschanischen Regisseurs Rithy Panh, der sich mit den totalitären Schrecken des Landes beschäftigt Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 4.11.2005, Seite 25, Kultur Download (PDF)
dvdesk Hochöfen und Heugarben auf dem Weg zur reinen Abstraktion Die Freuden des Fünfjahresplanes: Dziga Vertovs Propaganda- und Avantgardefilmmonument „Entuziazm“ (1930) Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 3.11.2005, Seite 16, Kultur Download (PDF)
dvdesk Den Draht bloßlegen Die Wahrheit der unwillkürlichen Geste kann nur eine Kamera sehen: Endlich sind Filme Robert Bressons auf DVD zugänglich Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 20.10.2005, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Übergänge ins Nichts Zu viel und zu wenig zugleich: „Glut“, dem neuen Film von Fred Kelemen, fehlt die Kraft der Evokation Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 13.10.2005, Seite 16, Kultur Download (PDF)
dvdesk Die Auflösung der Bewegung und der Landschaft in Kamerafahrten Wem das Kinoprogramm nicht reicht, der greift zur DVD. Unsere neue, zweiwöchentliche Kolumne weiß, was sehenswert ist. Zum Auftakt: „Gerry“ von Gus Van Sant Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 6.10.2005, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Zögern, davongehen, zurückkehren Kühl, unsentimental und formbewusst. Und ein Film über einen Zustand der Verlorenheit, von „lost in translation“, im Hin und Her der Sprachen und der Lebensentwürfe: Henrike Goetz’ Debüt „Make My Day“ beobachtet Menschen, die in ihrem Leben unterwegs sind, als ginge es sie nichts an Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 24.9.2005, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Fische im Wald begraben Zusammen trinken, miteinander schlafen, einander verfehlen: Mit seinen Filmen zeigt sich Hong Sang-soo als Meister der motivischen Wiederholung. Das macht ihn zum bedeutendsten Gegenwartsregisseur innerhalb der Reihe „Korea – die Entdeckung eines Kontinents“, die jetzt im Arsenal zu sehen ist Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 8.9.2005, Seite 27, Kultur Download (PDF)
Der Ring als Bühne Mit Eleganz und Schlagkraft: In dem Sportler-Biopic „Beautiful Boxer“ erzählt Ekachai Uekrongtham von einem transsexuellen Thaiboxer Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 25.8.2005, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Das Ende einer Liaison Mit seinem neuen Film „Melinda und Melinda“ nimmt Woody Allen vorerst Abschied von Manhattan. Er ist die selbstreflexive und elegante Schlusspointe einer Epoche Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 23.6.2005, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Lied und Tanz und Toleranz Formvollendet, aber ästhetisch um gut ein Jahrzehnt zurück: Yash Chopras Film „Veer und Zara – Die Legende einer Liebe“ verbindet jede Menge lautere Absichten mit allen Mitteln des Bollywood-Kinos Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 4.6.2005, Seite 22, Kultur Download (PDF)
In den Regen gemalt Die Schatten sagen mehr als Worte: „One Night Husband“, das Spielfilmdebüt der thailändischen Experimentalfilmerin Pimpaka Towira Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 2.6.2005, Seite 27, Kultur Download (PDF)
Die geliehene Ehefrau Ein wortkarger Film aus Uruguay: Juan Pablo Rebella und Pablo Stoll haben mit „Whisky“ große Kunst im Kleinen gemacht. Sie arbeiten am Detail und deuten mit einer Geste Seelenlandschaften an Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 4.5.2005, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Scharf ist nicht gleich scharf Klischees sind brutal widerständig: Die indische Regisseurin Mira Nair hat William Makepeace Thackerays Gesellschaftsroman „Vanity Fair“ verfilmt Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 31.3.2005, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Diese Poesie ist ein Klischee „Wodka Lemon“, ein Film des kurdisch-französischen Regisseurs Hiner Saleem, erzählt von der Trostlosigkeit und Langeweile in den kurdischen Dörfern Armeniens Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 12.3.2005, Seite 22, Kultur Download (PDF)
Abschied von den Außerirdischen Das Science-Fiction-Kino spielt heute nicht mehr im All, sondern widmet sich Fragen der Biopolitik, des Klonens und der Gene. So wie Michael Winterbottoms Film „Code 46“, der ein gentechnisch geregeltes Abschottungsszenario der Zukunft entwirft Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 3.3.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Gute Stube Schützengraben Nach dem großen Erfolg von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ hat Jean-Pierre Jeunet nun „Mathilde – Eine große Liebe“ gedreht. Er verwendet die jüngsten Methoden digitaler Bilderzeugung, um es sich im Historienspektakel bequem zu machen Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 26.1.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Das Konfliktparallelogramm Wenn migrantisches Traditionsbewusstsein auf katholische Vorgestrigkeit trifft: Ken Loachs neuer Film „Just a Kiss“ Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 13.11.2004, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Alle Wörter sind schon da Angst und Entfremdung in Amerika: In seinem neuen Film „Land of Plenty“ schreibt Wim Wenders eine zentnerschwere Botschaft in die viel zu dünne Luft – ohne Vertrauen in die dem Kino eigene Gabe, mit Bildern Wirklichkeit zu bezeugen Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 7.10.2004, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Die schöne Leiche Bedeutet Realismus im Kino, dass man nur zeigen darf, was auch wirklich passieren kann? Unsinn, findet der französische Regisseur Jacques Rivette und erweckt in seinem wunderbaren Film „Die Geschichte von Marie und Julien“ die Toten zum Leben Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 26.8.2004, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Woody Allen lebt hier nicht mehr Viele Filme auch bedeutender Regisseure kommen gar nicht mehr in die deutschen Kinos. Stimmt also die kulturpessimistische Diagnose, dass die Multiplexe mit ihren Blockbustern mittlerweile das Arthouse gefressen haben? Nein, sie stimmt nicht! Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 10.12.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)