Der „Dau“-Bluff im Berlinale-Wettbewerb Da ist gar kein Elefant Filmmaterial, das nur aus Längen besteht. Schauspieler, die sich fast reales Leid zufügen. Ein manipulativer Regisseur. Wer braucht „DAU. Natasha“? Von Ekkehard Knörer 27.2.2020
Androide am perversesten Punkt Mehr als nur creepy Österreicherin Sandra Wollner erzählt in „The Trouble with Being Born“ von Wiedergängern. Es ist die Geschichte von Abgründen der Familie. Von Ekkehard Knörer 25.2.2020
Wer hat Angst vor Shirley Jackson? Hals über Kopf Nachschub für die Autorin des Horrors: Einigermaßen turbulent inszeiniert Josephine Decker in „Shirley“ die Begegnung zweier Paare (Encounters). Von Ekkehard Knörer 25.2.2020
Dokumentarfilm auf der Berlinale Nicht mehr in der Welt zuhause Kazuhiro Sodas Film „Seishin 0“ begleitet einen Psychiater und seine an Demenz erkrankte Frau. Sensibel und geduldig erzählt er vom Alter. Von Ekkehard Knörer 21.2.2020
Berlinale „Ich war zuhause, aber“ Vom Tod durchwirkt Regisseurin Angela Schanelec zeigt in „Ich war zuhause, aber“ ein zerfallendes Familiengefüge, das zerfällt und sich neu zusammensetzt. Von Ekkehard Knörer 12.2.2019
Berlinale: „In Zeiten des Teufels“ Dem Wahnsinn so nah Lav Diaz’ „In Zeiten des Teufels“ erzählt von mordenden Milizen und arbeitet mit Chor-Dialogen. Eine filmische Rockoper nennt das der Regisseur. Von Ekkehard Knörer 21.2.2018
Inspiration verzweifelt gesucht Als Fata Morgana ist Isabelle Huppert großartig, leider im falschen Film: „Eva“ von Benoît Jacquot (Wettbewerb) Von Ekkehard Knörer Ausgabe vom 19.2.2018, Seite 23, berlinale Download (PDF)
Die Worte verlaufen im Sand FLUCHT Eine reichlich verwirrende autobiografische Liebesaffäre zwischen Seoul und Hamburg: „On the Beach at Night Alone“ des südkoreanischen Regisseurs Hong Sangsoo (Wettbewerb) Von Ekkehard Knörer Ausgabe vom 17.2.2017, Seite 23, Berlinale Download (PDF)
Spielfilm „Helle Nächte“ auf der Berlinale Klarheit ohne Pferde Thomas Arslans „Helle Nächte“ ist ein Vater-Sohn-Roadmovie mit einer Geschichte, die zu klein ist für die Weite der Landschaft. Von Ekkehard Knörer 14.2.2017
Horrror aus Japan auf der Berlinale Mit Haut und Haaren In „Creepy“ von Kioshi Kurosawa, einem Meister des Blicks in den Abgrund, nistet das Fremde längst im eigenen Haus (Berlinale Special Gala). Von Ekkehard Knörer 15.2.2016
Wim Wenders „Every Thing Will Be Fine“ Man trinkt Bier, die Jahre vergehen Trauer, Schuld, Schriftstellerkrise: Das Drehbuch zu Wim Wenders neuem Film ist hanebüchen. Die Stimmung ist durchweg gedrückt. Von Ekkehard Knörer 11.2.2015
Ein spielendes Kätzchen macht Karriere KOMÖDIE Erstaunlich, wie der Filmstudent Ramon Zürcher mit einer Seminararbeit die Kinowelt begeistert Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 28.12.2013, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Letzter Roman von David Foster Wallace Dem wahren Herrscher unterworfen Gesetze und Formulare, Daten und Zahlen, Feinheiten und Sonderfälle: In seinem letzten Roman widmete sich David Foster Wallace dem Steuerrecht. Von Ekkehard Knörer 10.11.2013
WAS BISHER GESCHAH (5) Dissident wider Willen Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 13.2.2013, Seite 23, Berlinale Download (PDF)
„Gold“ auf der Berlinale Kühl bis ans Herz In „Gold“ porträtiert Thomas Arslan deutsche Auswanderer, die 1898 dem Gold am Yukon-River hinterherjagten. Mitfühlen soll der Zuschauer wohl nicht. Von Ekkehard Knörer 10.2.2013
„Wer von uns hat schon einen Banküberfall erlebt?“ BEWEGUNG Ohne den Kameramann Reinhold Vorschneider wären die Filme der Berliner Schule nicht denkbar – gerade etwa „Der Räuber“ von Benjamin Heisenberg. Ein Werkstattgespräch Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 6.3.2010, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Das Drama der Ottonormaladoleszenz TONLAGEN Gerhard Henschel erzählt vom Heranwachsen in der Bundesrepublik. Verblüffend, wie er es in seinem „Jugendroman“ hinkriegt, die Ödnis in Unterhaltsamkeit zu verwandeln Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 31.10.2009, Seite 23, LITERATUR Download (PDF)
Lotterleben, Gott etc. Perspektivlos Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 4.10.2008, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Die Kleinstadtroboter „Electroma“ ist der erste Daft-Punk-Film, bei dem die beiden Herren selbst Regie führen. Ihre Humanoiden-Parabel ist zwar irgendwie schön, aber nicht recht überzeugend Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 2.7.2007, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Sie geben kein Stück, sondern Prosa Bewusstseinsstrom auf der Bühne: Die Sophiensæle präsentieren eine Theateradaption von Wolfgang Koeppens Roman „Tod in Rom“. Verantwortlich für den glücklichen Versuch zeichnet der kanadische Regisseur Jacob Wren Von EKKEHARD KNÖRER Ausgabe vom 11.6.2007, Seite 23, Kultur Download (PDF)