Deutscher Rassismus hat eine eigene Geschichte, die es verdient gesehen und gehört zu werden. Ein Konzept aus den USA dafür zu importieren, funktioniert nicht
Die Schweizer Fondation Beyeler feiert in einer Paul-Cezanne-Ausstellung die Malerei als Ordnung. Einen kühlen Kopf zu bewahren, gelingt ihr dabei nicht.
Im Opernlibretto zeichnet Elfriede Jelinek den US-Präsidenten als Wiedergänger von König Ubu. Olga Neuwirth hat schön-verstimmte Musik dazu komponiert.
Beim Berliner Gedenken an die ermordete Rosa Luxemburg wird Internationalismus großgeschrieben. Nur ein Aufstand erhält auffällig wenig Aufmerksamkeit.
„A Hymn without a Sound“, so heißt das Debütalbum der Berliner Allstar-Band the Morning Stars, deren Sound getreu dem Titel gerne im Epischen schwelgt.