Kontroverse um Herta Müller in Serbien In ein Wespennest gestochen Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller gibt in Belgrad Serbien die Schuld an den Balkan-Kriegen der 90er Jahre und wird dafür scharf angegriffen. Von Erich Rathfelder 30.10.2017
Kunst im Teilchenbeschleuniger Neues Licht ins Dunkel Im Hamburger Forschungsinstitut Desy trifft Kunst auf Wissenschaft. Dabei wird deutlich, wie nahe sich beide sind. Von Hajo Schiff 28.10.2017
Vorlagen für Videogames Mit dem Leben spielen Videospiele stehen für Fantastik und unendliche Möglichkeiten. Was aber, wenn plötzlich die Realität hereinbricht? Von Matthias Kreienbrink 24.10.2017
Buchpreisträger Robert Menasse „Die Briten kommen wieder“ Mit einem Roman über die Europäische Union hat Robert Menasse den Deutschen Buchpreis gewonnen. Ein Gespräch über Brüssel, den Brexit, Fußball und Träumer. Interview von Alem Grabovac 13.10.2017
Bergidyll auf Elba Zwischen Minen und Meer Einst war der Monte Calamita für Erzabbau berühmt. Die Zechen prägten die Region. Jetzt ruft der Berg Urlauber, die auf Elba nicht nur Strand suchen. Von Michaela Namuth 2.10.2017
Schwerin spielt Saša Stanišićs Roman „Das Fest“ Keine Angst vor Abseitigkeiten Regisseur Martin Nimz gelingt mit seiner Stanišić-Inszenierung eine ungeschönte, aber nicht minder zärtliche Liebeserklärung an die Weiten Ostdeutschlands. Von Hanna Klimpe 30.9.2017
Ohne dass jemand reinredet Comic Katharina Greve hat in Berlin Architektur studiert, und Architekturen spielen eine wichtiges Rolle in ihren Comics. In „Das Hochhaus“ sogar die Hauptrolle – neben den skurrillen Menschen, die es bevölkern Von Ralph Trommer Ausgabe vom 30.9.2017, Seite 48, Berlin Kultur Download (PDF)
150 Jahre „Das Kapital“ von Karl Marx „Gleichmacherei ist ihm ein Horror“ Eines der Hauptwerke von Karl Marx erschien vor 150 Jahren. Der Historiker Gerd Koenen über Kommunismus, die Bolschewiki und das, was von Marx übrigblieb. Interview von Stefan Reinecke 3.10.2017
Erben, was man ahnt ILB 7 Die ghanaisch-amerikanische Autorin Yaa Gyasi verfolgt mit ihrem experimentellen Romandebüt „Heimkehren“ die Wege von sieben Generationen einer afrikanischen Familie während der Sklaverei Von Susanne Messmer Ausgabe vom 15.9.2017, Seite 24, Berlin Kultur Download (PDF)
Serie: Wie weiter, Germans? (2) Die Zukunft bleibt unsichtbar Schulz moralisiert, Merkel verzieht keine Miene. Welche Geschichte unserer Zeit erzählen die Volksparteien – und was bleibt außen vor? Von Peter Unfried 13.9.2017
Happy Birthday Deniz „Glückwunsch, du rotzfreches Vorbild“ Am 10. September wird der in der Türkei inhaftierte ehemalige taz-Redakteur Deniz Yücel 44 Jahre alt. Über 200 Leser wollen ihm zum Geburtstag gratulieren. 9.9.2017
Fotografie in China zur Kulturrevolution Ein einziges gigantisches Rockkonzert Die Ausstellung „Arbeiten in Geschichte“ verklärt die Volksdiktatur zum Idyll. Kritik daran und weibliche Positionen dazu bleiben außen vor. Von Brigitte Werneburg 1.9.2017
Und dann sind sie da Fluchtpunkt BerlinHunderte Flüchtlinge kommen im Sommer 2015 in die Stadt – jeden Tag. Die chaotischen Zustände am Lageso wirken wie die tägliche Antithese zu Merkels „Wir schaffen das“. Wer sind die Neuankömmlinge? Die taz hat das Schicksal zweier Familien zwei Jahre lang begleitet Von Anna Klöpper Ausgabe vom 26.8.2017, Seite 41, Berlin Download (PDF)
Mehrere Jahrhunderte in der Stimme Konzert Im Rahmen von Pop-Kultur trat die 82-jährige Sängerin Shirley Collins erstmals in Berlin, in der Kulturbrauerei, auf Von Kristof Schreuf Ausgabe vom 25.8.2017, Seite 24, Berlin Kultur Download (PDF)
Kommentar Trump-Tweet zu Barcelona Falsch und brandgefährlich Kommentar von Bernd Pickert Er kann es nicht lassen. Schon wieder hat der US-Präsident seine kruden Ansichten getwittert. Damit spielt er rechten Gruppen und dem IS in die Hände. 18.8.2017
Nach dem Austauschjahr in den USA Zurück in Trump-Land Vor einem Jahr war unsere Autorin Austauschschülerin in den USA. Nun kehrte sie zurück und fragte: Seid ihr jetzt wirklich glücklich? Von paulina unfried 19.8.2017
Aquaristen in Berlin und anderswo „Fische sind keine Streicheltiere“ Jürgen Lange war 30 Jahre Direktor des Berliner Aquariums. Warum ihn die Unterwasserwelt auch im Ruhestand nicht loslässt, erklärt er im taz-Gespräch. Von Plutonia Plarre 4.8.2017