Am Rand der Welt Irgendwas mit Mauern: Zwei Journalisten sollen über Europas Grenzen recherchieren – dann kommt die „Flüchtlingskrise“. Aus ihrer Reportage haben Carlos Spottorno und Guillermo Abril jetzt einen famosen Comic gemacht Von Jan-Paul Koopmann Ausgabe vom 11.11.2017, Seite 59, hamburg kultur Download (PDF)
taz-Serie Fluchtpunkt Berlin: das Ende Macht’s gut! Zwei Jahre lang hat die taz zwei Flüchtlingsfamilien in Berlin begleitet. Ein persönlicher Rückblick auf zwei Jahre Flüchtlingskrise – und ein Abschied. Von Anna Klöpper 29.8.2017
Kreuzberger Rapper im Interview „Ich sage nur, was ich scheiße finde“ PTK verrät seinen bürgerlichen Namen nicht. Aber fast alles andere. Ein Gespräch übers Anecken, über politischen Rap und über Kreuzberger Hipster-Bars. Interview von Malene Gürgen 21.8.2017
„Mit den eigenen Augen“ Open Air Muritala Awolola ist Gründer des Pan-Afrikanischen Kulturvereins, der jedes Jahr im Juli den Afrika-Kulturtag in Bremen veranstaltet. Samt Fußballturnier Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 29.7.2017, Seite 61, Bremen Kultur Download (PDF)
Doping bei der Tour de France Betrug mit Tradition Schon vor 100 Jahren gehörten Aufputschmittel zu Frankreichs großem Radrennen. Kein Skandal konnte die Tour ernsthaft schädigen. Warum? Von Markus Völker 2.7.2017
Erfolglose Franzosen der Tour de France Sisyphos im Sattel Seit 32 Jahren warten die Franzosen auf einen Sieg der Ihren. Aber egal. Sie sind auch so begeistert von der Tour de France. Von Rudolf Balmer 1.7.2017
Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf „Der aktivste AfDler hier ist ein Wessi“ Von außen betrachtet sieht vieles anders aus: Das zeigt sich im Gespräch mit Dagmar Pohle. Die Bürgermeisterin über Flüchtlinge, die AfD und wie sie nach Marzahn kam. Interview von Bert Schulz und Susanne Messmer 26.6.2017
„Menschen sichtbar machen“ Flucht Statt eine akademische Diskussion zu führen, bieten die „Tage des Exils“ ein breit angelegtes Programm. Man wolle alle ansprechen, sagt Mit-Initiator Sven Tetzlaff Von Petra Schellen Ausgabe vom 10.6.2017, Seite 59, Hamburg Kultur Download (PDF)
Nachdenken ist Provokation Kunst Mit ihrer Gruppenausstellung „Dejima“ versammelt die GAK künstlerische Positionen zu Grenzen und Flucht –und vermeidet dabei jeden Betroffenheitsschmarrn Von Jan-Paul Koopmann Ausgabe vom 10.6.2017, Seite 61, Bremen Kultur Download (PDF)
Der Pendler Attila Kiss gehört zu den 4.000 Ungarn, die in Berlin leben. In der Szene der Clubveranstalter und Craft-Beer-Brauer ist er allseits bekannt, weil er gern erfolgreiche Macherideen von einer Stadt auf die andere überträgt. Ein Gespräch in seinem Café Szimpla am Boxhagener Platz über das Ankommen, Zurechtfinden und Mitmischen „Wir wollten ein bisschen Berliner Flair nach Budapest bringen“ Von Gunnar Leue und Sebastian Wells Ausgabe vom 3.6.2017, Seite 50-51, Das Interview Download (PDF)
Die große Unbekannte BIO-PIC Nach Filmen über Jimi Hendrix und die Hamburger Gefahrengebiete hat Rasmus Gerlach einen über die Künstlerin Hanne Darboven gedreht Von Alexander Diehl Ausgabe vom 1.6.2017, Seite 47, Nord Download (PDF)
Debatte Rechte und linke Diskurse Überall erwartbare Reflexe Kommentar von Armin Nassehi Die Diskussionen bei Linken und Rechten folgen einem festen Muster. Sie stecken in fixen Rollen. Muss das so sein? 28.5.2017
Der Seelsorger In den frühen 80ern war Uwe Müller Kfz-Mechaniker in Ostberlin, hatte weder mit sozialen Themen noch mit der Kirche zu tun. Später baute er die erste Telefonseelsorge Ostberlins auf, die er heute noch leitet. Eigentlich, sagt er, seien die Sorgen seiner Anrufer immer die gleichen: mangelnde Liebe und die Suche nach Bestätigung „Leider bekommt man in unserer Branche nur wenig Anerkennung“ Von Lea Wagner und Wolfgang Borrs Ausgabe vom 20.5.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Der Architekt Diébédo Francis Kéré ist derzeit einer der Bedeutendsten seiner Zunft. Aktuell plant er in Berlin für Chris Dercon das mobile Satellitentheater der Volksbühne. Es ist nicht sein erstes Theaterprojekt. In seiner früheren Heimat Burkina Faso hat Kéré für Christoph Schlingensief das Operndorf entworfen. Auch das neue Parlament in Ouagadougou soll eine Bühne für das Volk werden „Keine Lust auf fixe Lösungen“ Von Rolf Lautenschläger Ausgabe vom 15.4.2017, Seite 50-51, Das Interview Download (PDF)
Die Kung-Fu-Weltmeisterin Tatjana Herrmann hatte in der DDR zwei Kindheitsträume: Reiten und Kung-Fu. Der Pferdesport wurde ihr durch schwere Unfälle fast zum Verhängnis. Doch ein Zufall brachte sie als 31-Jährige zum Kung-Fu und zur Shaolin-Kultur. Inzwischen hat Herrmann einen Verein gegründet und bringt Berlinern die chinesische Kampfkunst nahe. Vielleicht war das alles doch kein Zufall „Ziel ist, dass man nicht mehr kämpfen muss“ Von Gunnar Leue Ausgabe vom 25.3.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Die Geduldeten Dass sein Sohn heute religiös lebt, stört den Palästinenser Ali Hajjaj nicht. Dabei floh er selbst als Sozialist aus dem Libanon, erst in die DDR, später nach Westberlin. 17 Jahre war er hier nur geduldet und durfte nicht arbeiten. Sein Sohn Mohamad erkämpfte sich das Recht, Jura zu studieren. Ein Gespräch über Flucht, Staatenlosigkeit und die Vereinbarkeit von Linkssein und Islam „Wir sind Mainstream“ Von Alke Wierth Ausgabe vom 4.3.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Die Geschichtenschreiberin Katrin Rohnstock bietet Menschen an, für sie das Buch ihres Lebens zu schreiben. Ein Gespräch über die Heilkraft des Erzählens und über die Anstrengungen des Zuhörens „Es ist, als würde man einer Person eine zweite Haut weben“ Von Susanne Messmer Ausgabe vom 25.2.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Die Sichtbare Mit ihrem Buch „Farbe bekennen“ hat Katharina Oguntoye schon früh auf die Probleme schwarzer Deutscher hingewiesen. Heute begegnen sich in ihrem Verein Joliba e. V. afrodeutsche und afrikanische Familien. Ein Gespräch über Mangel an Gleichberechtigung, deutschen Kolonialismus und die Lust, trotz allem ein erfülltes Leben zu führen „Schwarze Menschen sind immer noch unsichtbar“ Ausgabe vom 21.1.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Berlins neue Sozialsenatorin „Wir müssen Armut eingrenzen“ Die Linke Elke Breitenbach ist seit Donnerstag Senatorin für Arbeit, Soziales und Integration – und hat da einiges vor. Interview von Antje Lang-Lendorff und Alke Wierth 11.12.2016
„Fast vergessenes Pogrom“ Aufarbeitung Für das Festival „eigenarten“ inszeniert Dan Thy Nguyen sein Dokutheater „Sonnenblumenhaus“ über das rassistische Pogrom 1992 in Rostock-Lichtenhagen neu und nimmt Bezug auf aktuelle Anschläge Von Petra Schellen Ausgabe vom 22.10.2016, Seite 59, Hamburg Kultur Download (PDF)