taz-Serie Fluchtpunkt Berlin: das Ende Macht’s gut! Zwei Jahre lang hat die taz zwei Flüchtlingsfamilien in Berlin begleitet. Ein persönlicher Rückblick auf zwei Jahre Flüchtlingskrise – und ein Abschied. Von Anna Klöpper 29.8.2017
Kreuzberger Rapper im Interview „Ich sage nur, was ich scheiße finde“ PTK verrät seinen bürgerlichen Namen nicht. Aber fast alles andere. Ein Gespräch übers Anecken, über politischen Rap und über Kreuzberger Hipster-Bars. Interview von Malene Gürgen 21.8.2017
Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf „Der aktivste AfDler hier ist ein Wessi“ Von außen betrachtet sieht vieles anders aus: Das zeigt sich im Gespräch mit Dagmar Pohle. Die Bürgermeisterin über Flüchtlinge, die AfD und wie sie nach Marzahn kam. Interview von Bert Schulz und Susanne Messmer 26.6.2017
Der Pendler Attila Kiss gehört zu den 4.000 Ungarn, die in Berlin leben. In der Szene der Clubveranstalter und Craft-Beer-Brauer ist er allseits bekannt, weil er gern erfolgreiche Macherideen von einer Stadt auf die andere überträgt. Ein Gespräch in seinem Café Szimpla am Boxhagener Platz über das Ankommen, Zurechtfinden und Mitmischen „Wir wollten ein bisschen Berliner Flair nach Budapest bringen“ Von Gunnar Leue und Sebastian Wells Ausgabe vom 3.6.2017, Seite 50-51, Das Interview Download (PDF)
Kita-Gebühren beibehalten Geldsorgen Niedersachsens Städte- und Gemeindebund warnt vor Finanzlöchern Ausgabe vom 1.6.2017, Seite 46, Nord Download (PDF)
Journalistische Herausforderung AfD Bleibt sachlich! Sie nennen Medien „Lügenpresse“ und wollen per Tabubruch Aufermerksamkeit. Dennoch sollte man über die AfD objektiv berichten. Von Sabine am Orde 23.5.2017
Der Seelsorger In den frühen 80ern war Uwe Müller Kfz-Mechaniker in Ostberlin, hatte weder mit sozialen Themen noch mit der Kirche zu tun. Später baute er die erste Telefonseelsorge Ostberlins auf, die er heute noch leitet. Eigentlich, sagt er, seien die Sorgen seiner Anrufer immer die gleichen: mangelnde Liebe und die Suche nach Bestätigung „Leider bekommt man in unserer Branche nur wenig Anerkennung“ Von Lea Wagner und Wolfgang Borrs Ausgabe vom 20.5.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Dokutheater in Hamburg Reise durch ein Krisengebiet Was Menschen im sicheren Deutschland verunsichert, fragt das Rechercheprojekt „Atlas der Angst“. Gernot Grünewald bringt es auf die Bühne. Von Frank Keil 22.4.2017
„Mit der Lösung hat sich der Senat für einen richtigen Mittelweg entschieden“ Das bleibt von der Woche Michael Müller zieht die 100-Tage-Bilanz seiner rot-rot-grünen Regierung, das Neutralitätsgesetz sorgt wieder für Diskussionen, der Landesbetrieb für Flüchtlingsheime übernimmt die erste Unterkunft, und es gibt überraschende Wendungen für Dragoner-Areal und Neues Kreuzberger Zentrum Ausgabe vom 22.4.2017, Seite 46, das bleibt Download (PDF)
Der Architekt Diébédo Francis Kéré ist derzeit einer der Bedeutendsten seiner Zunft. Aktuell plant er in Berlin für Chris Dercon das mobile Satellitentheater der Volksbühne. Es ist nicht sein erstes Theaterprojekt. In seiner früheren Heimat Burkina Faso hat Kéré für Christoph Schlingensief das Operndorf entworfen. Auch das neue Parlament in Ouagadougou soll eine Bühne für das Volk werden „Keine Lust auf fixe Lösungen“ Von Rolf Lautenschläger Ausgabe vom 15.4.2017, Seite 50-51, Das Interview Download (PDF)
Die Kung-Fu-Weltmeisterin Tatjana Herrmann hatte in der DDR zwei Kindheitsträume: Reiten und Kung-Fu. Der Pferdesport wurde ihr durch schwere Unfälle fast zum Verhängnis. Doch ein Zufall brachte sie als 31-Jährige zum Kung-Fu und zur Shaolin-Kultur. Inzwischen hat Herrmann einen Verein gegründet und bringt Berlinern die chinesische Kampfkunst nahe. Vielleicht war das alles doch kein Zufall „Ziel ist, dass man nicht mehr kämpfen muss“ Von Gunnar Leue Ausgabe vom 25.3.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Michael Dreyer über syrische Musik „Wir wollen kein Mitleid“ Das Elbphilharmonie-Festival „Salam Syria“ versucht, das europäische und das arabische Tonsystem sowie die beiden verschiedenen Musizierhaltungen zu verbinden Interview von Petra Schellen 5.3.2017
Die Geduldeten Dass sein Sohn heute religiös lebt, stört den Palästinenser Ali Hajjaj nicht. Dabei floh er selbst als Sozialist aus dem Libanon, erst in die DDR, später nach Westberlin. 17 Jahre war er hier nur geduldet und durfte nicht arbeiten. Sein Sohn Mohamad erkämpfte sich das Recht, Jura zu studieren. Ein Gespräch über Flucht, Staatenlosigkeit und die Vereinbarkeit von Linkssein und Islam „Wir sind Mainstream“ Von Alke Wierth Ausgabe vom 4.3.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Die Geschichtenschreiberin Katrin Rohnstock bietet Menschen an, für sie das Buch ihres Lebens zu schreiben. Ein Gespräch über die Heilkraft des Erzählens und über die Anstrengungen des Zuhörens „Es ist, als würde man einer Person eine zweite Haut weben“ Von Susanne Messmer Ausgabe vom 25.2.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Theater in Kiel Gefragter Neuankömmling Mit „The trip“ wurde der syrische Regisseur Anis Hamdoun 2015 zum gefragten Theatermacher. In Kiel erzählt jetzt sein Stück „Odyssee“ vom Leben zwischen Heimweh und Assimilationslust Von Jens Fischer 27.1.2017
Arabisches Theatertreffen Das Theater als Zufluchtsort Das dritte arabische Theatertreffen in Hannover präsentiert sieben Produktionen unter anderem aus Syrien, Marokko und Tunesien. Von Alexander Kohlmann 21.1.2017
Die Sichtbare Mit ihrem Buch „Farbe bekennen“ hat Katharina Oguntoye schon früh auf die Probleme schwarzer Deutscher hingewiesen. Heute begegnen sich in ihrem Verein Joliba e. V. afrodeutsche und afrikanische Familien. Ein Gespräch über Mangel an Gleichberechtigung, deutschen Kolonialismus und die Lust, trotz allem ein erfülltes Leben zu führen „Schwarze Menschen sind immer noch unsichtbar“ Ausgabe vom 21.1.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
„Sich hinter Merkel versammeln, ist Selbstaufgabe“ LINKE POLITIK Europa-Reformer kämpfen gegen Europa-Zerschlager. Beide Lager haben aber dasselbe Fundament, sagt Thomas Ebermann: Nationalismus. Was Linke in einer solchen Situation bedenken sollten, darüber spricht er am Montag in Hamburg Von Robert Matthies Ausgabe vom 14.1.2017, Seite 58, Kultur Nord Download (PDF)
Berlins neue Sozialsenatorin „Wir müssen Armut eingrenzen“ Die Linke Elke Breitenbach ist seit Donnerstag Senatorin für Arbeit, Soziales und Integration – und hat da einiges vor. Interview von Antje Lang-Lendorff und Alke Wierth 11.12.2016