400 Mark für einen Warteplatz ■ Am Waterloo-Ufer herrschen für Flüchtlinge aus Jugoslawien immer noch untragbare Zustände/ Viele verbringen die ganze Nacht in Decken gewickelt vor den Toren/ Senat spricht von unbegründeter Panik Von corinna raupach Ausgabe vom 10.10.1992, Seite , Inland
Umzug der Asylstelle noch zu stoppen? ■ Flüchtlingsinitiativen fordern »ernsthafte Prüfung« des Alternativstandorts Pfefferberg/ Kundgebung am Sonntag Von plu Ausgabe vom 10.10.1992, Seite , Inland
Aufgeklärter Materialismus ■ »Spekulieren Sie mit Kunst«: der Schweizer Flüchtling G. P. Adam bemalt deutsche Geldscheine. Käufer dürfen moralisch dagegen argumentieren Von niklaus hablützel Ausgabe vom 1.8.1992, Seite , Inland
Eierlaufen und Ostersaufen ■ Veranstaltungen rund um das Osterei/ »Abserviert«: Kneipenaktion für Abschiebehäftlinge/ Ostermarsch am Montag vom ehemaligen Gestapo-Gelände Richtung Friedrichshain/ Eiersuchen im Britzer Garten und im Marzahner Erholungspark Von usche Ausgabe vom 18.4.1992, Seite , Inland
"Die Leser sind subversiv" ■ Peter Bichsel las in Hamburg seine Texte. Christian Mürner fragte den Schweizer Schriftsteller nach dem Verhältnis der Deutschen und der Schweizer zu ihren Ausländern Von christian mürner Ausgabe vom 9.11.1991, Seite , Inland
GEN NORDEN – GEN WESTEN Südafrika kommt nicht zur Ruhe Die Zukunft des Landes, dessen Geschichte immer schon eine permanenter und gegenläufiger Migrationsbewegungen war, sieht im Lichte neuer „Killing Fields“, Todesschwadronen und Fluchtbewegungen düster aus. Nach der Apartheid steuert Südafrika auf einen neuen Kreislauf aus Repression und militärischem Abenteurtum zu. ■ VON BREYTEN BREYTENBACH Von Breyten Breytenbach Ausgabe vom 8.6.1991, Seite , Inland
»Hebun« heißt »dasein« ■ Neuer Verein will sich um kurdische Giftgasopfer kümmern/ Kurdisch soll in Schulen verankert werden Von andrea böhm Ausgabe vom 23.3.1991, Seite , Inland
»Für uns Kurden ist egal, ob es Krieg gibt oder nicht« ■ Unter den kurdischen BerlinerInnen herrscht Hilflosigkeit und Angst um die Verwandten in ihrer Heimat/ Sie beklagen, daß ihr Volk vergessen wird Von th.kuppinger/a.böhm Ausgabe vom 12.1.1991, Seite , Inland
„Das Schlimme ist das Warten, Tag für Tag“ ■ Albanische Flüchtlinge leben jetzt im Rot-Kreuz-Heim Neukölln / Fast alle wollen nach Amerika, doch kaum einer wird den Sprung schaffen / Der Status der Botschaftsflüchtlinge ist noch immer ungeklärt / Das Warten wird zur Tortur Von olaf kampmann Ausgabe vom 11.8.1990, Seite , Inland
Frauenforschungsbilanz ■ Förderungsprogramm für Frauen im Wissenschaftsbetrieb hat sich bewährt / Tagung im Haus der Kirche / Noch nicht für Frauen aus der DDR geöffnet Von marlies emmerich Ausgabe vom 9.6.1990, Seite , Inland
Die Öffentlichkeit nicht den Rechten überlassen ■ In Sachen Ausländerpolitik kündigen die ImmigrantInnen in der SPD Protest an / Unverständnis für Zaudertaktik der Sozialdemokraten beim kommunalen Ausländerwahlrecht / Beratung möglicherweise doch noch vor der Sommerpause im Abgeordnetenhaus? Von anb Ausgabe vom 9.6.1990, Seite , Inland
Anwesenheit der Abwesenden ■ Installation und Malerei von Heide Pawelzik im Kunstverein in Oldenburg Von achim könneke Ausgabe vom 9.3.1990, Seite , Inland