TRANSFORMATION Nach den opulenten „Goldstein Variationen“ ist die „Station 17“ auf ihrem neuen Album „Fieber“ ganz bei sich geblieben. Herausgekommen ist eine ganz eigene Klangästhetik – mit einer in dieser Unmittelbarkeit lange nicht mehr gehörten Krautrockigkeit
Sollte das Atomkraftwerk bei Hamburg wieder ans Netz gehen, würde sich das Risiko einer Verstrahlung verlängern. Bei einem Störfall wären die Katastrophenschützer fast so hilflos wie ihre japanischen Kollegen.
Seit 53 Jahren steht am Rande Berlins ein Forschungsreaktor. Proteste dagegen gab es lange nicht mehr. Erst mit der Diskussion über die Flugrouten ist der Reaktor wieder ins Bewusstsein gerückt.
Der Botanische Garten wusste nicht, wohin mit seinen Abfällen. Gleichzeitig musste immer wieder Komposterde gekauft werden. Beide Probleme zusammengedacht ergaben eine nachhaltige und kostengünstige Lösung.
HAUSPROJEKT Die Räumung der einst besetzten Liebig 14 hat zahlreiche Reaktionen aus- gelöst, auch auf taz.de. Leser debattierten über die Kosten, die Gewaltfrage und darüber, ob Haus- besetzung noch zeitgemäß ist. Eine Auswahl
Der Schwärmerei über den tibetischen Buddhismus kann der Psychologe Colin Goldner nichts abgewinnen. Was ihm im Vorfeld einer Lesung in Bremerhaven nun Boykottaufrufe eingebracht hat
Dass Kultur Zukunft hat, ist für Olaf Zimmermann keine Frage. Aber es wird harte Verteilungsdebatten geben, sagt der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats.
Nguyen wollte in Berlin Geld für seine Familie verdienen. Vor zwei Wochen wurde er nach Hanoi abgeschoben - mit 55 Euro in der Tasche und Hepatitis C im Körper.
ODYSSEE Im Iran fährt jeder Peykan – und schimpft auf das Automodell von 1966. Zwei Monate brauchte die Künstlerin Anahita Razmi, um mit einem Peykan von Teheran nach Oldenburg zu gelangen. Der Respekt wuchs mit jedem Kilometer
Heute Abend öffnet der Knaack Klub das letzte Mal. Zum Abschied ein paar Erinnerungen an prächtige Konzerte und andere Höhepunkte des Ostberliner Klub-Lebens nach dem Mauerfall.
DJ-SHUFFLE Sound-Experiment auf dem schmalen Grad zwischen Soundcollage und Kakophonie: 100 DJs stehen bei Hamburgs erstem DJ-Shuffle hinter den Turntables