Am 15. Januar 1990 wurde die Stasi-Zentrale in Lichtenberg gestürmt. Dabei war Andreas Schreier, der als Oppositioneller am runden Tisch für die Auflösung der Staatssicherheit eintrat - und enttäuscht wurde.
EMOTIONEN Warum ist es unprofessionell, Gefühle zu zeigen? Wie wird man mit den Geschichten des eigenen Versagens zum Millionär? Ein Gespräch mit der Soziologin Eva Illouz über den Siegeszug der Psychologie
PERSPEKTIVWECHSEL Wenn von Berlin-Neukölln die Rede ist, denken fast alle an riesige Probleme. Dabei macht der Bezirk Spaß, sagt sein Bürgermeister Heinz Buschkowsky. Ein Gespräch über Weltkulturerbe im Kiez, die Zukunft mit Minaretten und den Konsum von Kirsch-Whiskey
Seit Januar soll der Energieausweis bei der Wohnungssuche helfen: Er zeigt, wie gut eine Wohnung gedämmt ist. Doch der taz-Test ergibt: Bis zum Ausweis ist es oft ein Hürdenlauf, viele Wohnungsbaugesellschaften informieren ihre Kunden falsch.
Ohne Sondergenehmigung dürfen Flüchtlinge ihren Landkreis nicht verlassen. Das ist hart, besonders für jene, die es in die abgelegene Uckermark verschlagen hat. Ein Sudanese erzählt seine Geschichte
In Deutschland erkranken jährlich etwa 140.000 Menschen an Hautkrebs. Da Sonnenbanksitzungen das Krebsrisiko erhöhen, hat Umweltminister Sigmar Gabriel nun einen Solarium-Verbotsantrag für unter 18-Jährige ins Umweltgesetzbuch aufgenommen. In Hamburg hält man sich bereits daran
Wohin mag es einen verschlagen, wenn man versucht, eine Nacht in Berlin zu verbringen, ohne die Stadt zu kennen, ohne Freunde und ohne Geld? Der Selbstversuch führt an den Wannsee und aufs Polizeirevier.
Rolf Lüke ist eigentlich Unternehmensberater. Doch seit dem Ertrinkungstod seiner Schwester betreibt er mit blausand.de eine der meist angeklickten Homepages über Badesicherheit. Er diskutiert mit Reiseveranstaltern, fährt auf internationale Konferenzen – und legt sich nicht zuletzt mit der DLRG an
Eine bosnisch-montenegrinische Familie lebt seit 17 Jahren in Berlin. Außer der Mutter besitzt keiner einen Pass, weil keine Botschaft für sie zuständig ist.
Der japanische Traditonssport, ein Relikt aus der Feudalzeit, verweigert sich der Moderne und setzt auf harten Drill. Einen jungen Kämpfer kostete diese Mentalität das Leben.
Die Gewalt auf der Hamburger Reeperbahn ist zum Wahlkampfschlager geworden. Jetzt hat die Stadt ein Waffenverbot verhängt, das Saufen im Freien soll als nächstes geächtet werden. Für viele Jugendliche gehört das „Vorglühen“ dazu