Die Standortsuche für die Ernst-Busch-Hochschule wird zur Farce: Ein Bieter klagt auf Schadenersatz gegen den Senat. Schule und Opposition üben heftige Kritik am Senat. Und die Schule sucht weiterhin nach einer neuen Bleibe
Der alte und neue Verwalter des verrotteten Vergnügungsparks will das Gelände verkaufen. Wohl zu einem sehr niedrigen Preis, denn er selbst sieht wegen seiner Schulden sowieso nichts von dem Erlös.
Der verfallene Vergnügungspark im Plänterwald hat einen neuen Verwalter: Es ist ausgerechnet der alte Betreiber, der nach seiner Pleite nach Peru abgehauen war. Die Grünen sprechen von einem "Stück aus dem Tollhaus"
Führende Grüne drängen den Berliner Fraktionschef Volker Ratzmann zur Kandidatur um die Bundesspitze. Der 48-Jährige fühlt sich "gebauchpinselt". Seine Fraktion traut ihm den Posten zu.
Der Senat rüstet sich für den Fall, dass die EU sein Vergabegesetz kippt. Dies verpflichtet Empfänger öffentlicher Auftrage zu 7,50 Euro Mindestlohn. CDU kritisiert das Gesetz als "Marketing-Gag", Grüne fürchten Anti-EU-Stimmung.
Das Land vergibt künftig nur noch Aufträge an Firmen, die einen Mindestlohn zahlen. Das Parlament beschließt ein neues Vergabegesetz. Örtliche Unternehmen finden das teilweise gar nicht schlecht.
Ökologisch und sozial oder einfach nur billig? Politiker diskutieren, wie und wo das Land künftig seine Produkte einkauft. Linke und SPD wollen im Vergaberecht vor allem einen Mindestlohn festschreiben, die Grünen fordern mehr.
Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) will Subventionen an Unternehmen künftig an Beteiligungen und einen Sitz im Aufsichtsrat knüpfen. Kritiker bezweifeln allerdings, dass das praktikabel ist.
Die wirtschaftliche Schwäche der Stadt erweist sich plötzlich als ihre Stärke: Der Börsencrash wird für die hiesige Wirtschaft kaum Auswirkungen haben.
Die Bewohner des Westerndorfs im Spreepark müssen ausziehen - dabei ist unklar, was aus dem früheren Vergnügungspark im Plänterwald wird. Studenten wollen ein Ökoparadies mit Permakultur aufbauen. Doch das Land sucht lieber einen Investor.
Firmen, die im Auftrag des Landes arbeiten, sollen künftig Tarifverträge oder Mindestlöhne von 7,50 Euro vorweisen können. Doch Berlin hält sich nicht an die eigenen Regeln - etwa bei der PIN AG.
Nicht nur der Preis soll zählen: Wirtschaftssenator Wolf will öffentliche Aufträge künftig nur noch an Firmen geben, die Tariflöhne zahlen. Das gilt schon für einige Branchen, wird aber kaum kontrolliert
Wirtschaftsunternehmen stellen immer mehr Geld für Forschungen an der Charité bereit. Jetzt fordern Linkspartei und Grüne mehr öffentliche Kontrolle bei Berlins zweitgrößtem Arbeitgeber
Parlament beschließt Auflagen für den Verkauf der Landesbank. Erwerber muss sparkassentypische Serviceleistungen garantieren und flächendeckend bleiben. Grüne halten Beschlüsse für unzureichend
Wollen wir Schwarz-Grün oder nicht? Grüne nicken auf Parteitag Vorschlag der Führung ab, sich „alle Optionen“ offenzuhalten. Ansonsten diskutieren sie lieber taz-Artikel
Die Tage der Grünen-Fraktionschefin im Abgeordnetenhaus, Franziska Eichstädt-Bohlig, scheinen gezählt. Immer mehr Grüne sägen am Stuhl der „Reala“ – nicht nur die aus dem linken Lager