Das jüngste Projekt der MünchnerComiczeichnerin Barbara Yelin sind diegrafisch verarbeiteten Erinnerungeneiner Holocaust-Überlebenden. Dieseund andere Arbeiten hat sie kürzlich in Stuttgarter vorgestellt.
Im deutschen Südwesten breiten sich anachronistische Siedler:innen aus: Die Anastasia-Bewegung aus Russland. Ihr Weltbild ist durch völkische Esoterik und Verschwörungsglauben gekennzeichnet.
Alarmstimmung in Leiharbeitsfirmen. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Leiharbeiter:innen per Tarif zwar schlechter bezahlt werden dürfen, aber einen Ausgleich bekommen müssen. Damit wären die aktuellen Tarifverträge rechtswidrig. Das ist eine Ohrfeige auch für die Gewerkschaften.
Die grüne Landtagspräsidentin Muhterem Aras bittet inständig um politische Berichterstattung. Doch das Stuttgarter Pressehaus hat daran wenig Interesse. Klickzahlen würden nicht mit Protokollen aus dem Gemeinderat erzeugt, meint Chefredakteurin Swantje Dake. Ein Kollege von der Basis widerspricht.
Kein Respekt vor fremdem Eigentum: Um zu zeigen, was er für linksextreme Umtriebe in Freiburg hält, hat der Verfassungsschutz ein Bild des Fotografen Julian Rzepa benutzt. Allerdings ohne um Erlaubnis zu fragen. Die Schlapphüte sind Wiederholungstäter – und bekamen nun eine saftige Rechnung.
Unsere Kollegin aus Odessa findet sich eigentlich ganz gut zurecht im Untergrund der Städte. Zumal sie auch als Reiseleiterin gearbeitet hat. Am Stuttgarter Charlottenplatz allerdings ist sie gescheitert.
Die Journalistin Anna Kupriy ist aus ihrer Heimatstadt Odessa geflohen, mit einer Axt unterm Autositz. Jetzt lebt sie in einer anderen Welt, in der Idylle von Gerlingen. Für Kontext beschreibt die 47-Jährige ihr zerrissenes Leben.
Sie hat immer gekämpft für demokratische Werte. Und dass diese Werte gefälligst auch dort zu gelten haben, wo man nicht so genau hinsieht. Jetzt ist Karin Burger, Betreiberin des Blogs „Satiresenf“ und Autorin von Kontext, gestorben.