Dead Man Talking In Bremerhaven inszeniert Niklas Ritter Bogosians „Talk Radio“ als präzises Porträt eines egomanischen Radiomoderators. Die Geschichte basiert auf einem realen Neonazi-Mord Von Frank Schümann Ausgabe vom 22.12.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Form statt Inhalt Felix Rothenhäusler inszeniert Jonathan Safran Foers Roman „Hier bin ich“ am Goetheplatz hektisch, aber statisch als platte Klischeeparade. Das Buch war da deutlich weiter Von Jan-Paul Koopmann Ausgabe vom 1.12.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Mit naivem Ernst In Bremerhaven inszeniert Alexander Schilling den Klassiker „Tod eines Handlungsreisenden“ als ebenso klassisches Stadttheater. Hoch seriös zwar, und gut gespielt, aber doch in sicherer Deckung vor frischem Wind Von Jens Fischer Ausgabe vom 17.11.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Geister an der Hamme In „Jenseits Paula“ versucht Bernd Freytag bei der Shakespeare Company, die Geschichte Paula Modersohn-Beckers mit den großen Fragen der Kunst zu verzahnen Von Teresa Wolny Ausgabe vom 10.11.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Realismus, Schnodder und die falschen Lacher Mit Sven Regeners „Neue Vahr Süd“ bringt das Schnürschuh-Theater den Bremischsten Berlin-Roman aller Zeiten leider arg verulkt auf die Bühne Von Jens Fischer Ausgabe vom 6.10.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Für ein besseres Europa Das Festival „Sehnsucht Europa“ befasst sich unter dem Eindruck neuer und alter Migration auf rund 30 Veranstaltungen mit dem europäischen Miteinander Von Jan-Paul Koopmann Ausgabe vom 1.9.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
„Eine Feier für das Positive“ Aus dem kosmischen Horror Howard Philip Lovecrafts entwickelt Levin Handschuh im Schlachthof eine Performance-Party – mit DJ Lady Oelectric und der Hamburger Impro-Theatergruppe Das Elbe vom Ei Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 30.6.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Schluss mit dem Geschlechterwahn! Für Virginia Woolfs, Jahrhunderte und Genderidentitäten umspannende fiktive Biografie „Orlando“ verwandelt sich der Brauhauskeller in eine Seelenlandschaft – traumverhangen und wahr Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 23.6.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Inkontinenz des Glücks Alize Zandwijks Produktion „Amour“ entwirft am Theater Bremen mit Respekt und Komik ein Bild vom Leben in der Geriatrie. Idylle? Kitsch? Nein, hier wird auf den Boden gepinkelt Von Jens Fischer Ausgabe vom 9.6.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Die multiple Isa Sieben Junge Akteurinnen spielen die Hauptrolle in Wolfgang Herrndorfs Romanfragment „Bilder einer großen Liebe“ in der Inszenierung von Christiane Renziehausen Von Jan-Paul Koopmann Ausgabe vom 2.6.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Die selbst gehäkelte Schuld Nina Mattenklotz’kluge Inszenierung befreit Ewald Palmetshofers „die unverheiratete“ von jeder Realismusbehauptung zu einem beeindruckenden Schauspielabend Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 5.5.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Zur Sonne, zur Freiheit Zu Gast im Moks versucht das Kainkollektiv, sich den Verstrickungen der Kulturindustrie zu entziehen. Das klappt natürlich nicht, ist dabei aber wunderschön anzusehen Von Jan-Paul Koopmann Ausgabe vom 21.4.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Im Trüblicht der Städte Alize Zandwijk setzt Hauptmanns „Die Ratten“ in eine ramponierte Puppenstube, gehüllt in nagende Klänge und fieses Licht. Gegenwärtig ist das, gerade weil es keine Aktualität behauptet Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 17.3.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Die Jungs vom Schloon Mit „Effi Briest (27)“ inszeniert Leonie Böhm Fontanes Klassiker ausgesprochen frei – und mit bester Laune. Nur bleiben die Qualitäten der Vorlage dabei weitgehend auf der Strecke Von Karolina Meyer-Schilf Ausgabe vom 10.3.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Papa hat verloren Mit Sibylle Bergs „Viel gut essen“ führt das Stadttheater Bremerhaven den Absturz des Bildungsbürgers ins Ressentiment vor Von Jens Fischer Ausgabe vom 17.2.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Etwas Tristes übern Tod „Endlich“, die neue Produktion der Jungen Akteure, lässt alte und kindliche Spieler*innen zusammen über das Sterben simmelieren und bleibt dabei auf trübe Weise allgemein Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 27.1.2018, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Pussy Riot in Bremen Tante Marija erzählt was vom Punk Ihre Anti-Putin-Messe feiern Pussy Riot in Bremen. Während ihrer Performance erschlagen sie ZuschauerInnen mit Reizüberflutung. Von Gareth Joswig 12.1.2018
Leonard-Cohen-Abend in Bremerhaven Herzschmerz, Tränen und ein bisschen Ekel Der Leonard-Cohen-Abend am Jungen Theater Bremerhaven kratzt am Image des tiefsinnigen Romantikers. Leider zu wenig. Von Jan-Paul Koopmann 25.12.2017
Präzise, aber ohne Leben Mit Ödipus und Antigone inszeniert Felix Rothenhäusler Sophokles’Tragödien am Goetheplatz als betont hohlen Sprechspaß ohne Tiefgang Von Jens Fischer Ausgabe vom 16.12.2017, Seite 61, bremen kultur Download (PDF)
Jugendthater mit Schwächen Katastrophale Rettung Gnadenlos: Das Bremer Moks deckt die Schwächen von Dennis Kellys Erfolgsstück „Waisen“ auf. Von Benno Schirrmeister 1.12.2017