Sie nannten ihn Mehmet LEBENSLANG Muhlis Ari wurde als erstes Kind in der Geschichte der Bundesrepublik ohne seine Eltern in die Türkei abgeschoben. 15 Jahre danach will er zurück und kämpft mit seiner Geschichte Von SEBASTIAN KEMPKENS Ausgabe vom 11.5.2013, Seite 04, DAS PORTRAIT Download (PDF)
Zwangsadoption in Spanien Die Nonne und der Kindesraub Jahrzehntelang wurden Neugeborene ihren Müttern entwendet und zur Adoption freigegeben. María Luisa Torres fand ihr Kind nach 30 Jahren wieder. Von Reiner Wandler 22.4.2013
Automobilclub im Zwielicht ARBEITSBEDINGUNGEN Gegen den Geschäftsführer des ADAC Niedersachsen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mitarbeiterbespitzelung. ADAC-Zentrale fordert Aufklärung Von TERESA HAVLICEK Ausgabe vom 30.3.2013, Seite 05, Inland Download (PDF)
NSU-Prozess in München Wer zuerst kommt ... Der türkische Botschafter bekommt beim NSU-Prozess nun doch einen festen Platz im Gerichtssaal. Andere müssen früh aufstehen, um dabei zu sein. Von Christian Rath 8.3.2013
Polizeigewalt in München Kein Freund und Helfer Um einen Streit zu schlichten, rief Teresa Z. die Polizei. Sie landete mit einem Nasenbeinbruch im Krankenhaus. Der Polizist hat sich bis heute nicht entschuldigt. Von Marlene Halser 6.3.2013
Der ominöse Anruf des Richters BAYERN Ministerin Merk (CSU) verteidigte die Justiz lange im Fall Mollath. Jetzt wird er neu aufgerollt Von MARLENE HALSER Ausgabe vom 14.12.2012, Seite 05, schwerpunkt 2 Download (PDF)
Psychiater über Fall Mollath „Der Mann tut mir wirklich leid“ Der Psychiater Manfred Lütz hält es für denkbar, dass bei Gustl Mollath eine psychische Störung vorliegt. Seine Vorwürfe gegen die Bank stimmen allerdings. Interview von Barbara Dribbusch 16.12.2012
Fall Mollath Von Wahn und Sinn Merkwürdig kann Gustl Mollath schon erscheinen und seine Geschichten können auch an Verschwörung erinnern. Aber: Vieles stimmt auch. Von Marlene Halser 14.12.2012
Kolumbiens Kampf gegen Drogenkartelle Der Hund, die Stadt und die Graffiti Medellín galt als eine der gefährlichste Städte der Welt. Der Drogenhandel hat sich mittlerweile verlagert und die Stadt geht neue Wege – mit Graffitikünstlern. Von Ruth Reichstein 13.12.2012
Neuanfang nach der Haft Mord verjährt nie Brigitte fühlt sich trotz verbüßter Haft weiterhin bestraft. Ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein, das Führungszeugnis vermasselt ihr jeden Job. Von Kristiana Ludwig 4.12.2012
Abtreibung weiblicher Föten in Indien Eine mutige Kämpferin Die Abtreibung von Mädchen gehört in Indien zum Alltag. Wer sich trotzdem für die Geburt einer Tochter entscheidet, lebt gefährlich. Von Georg Blume 28.11.2012
Osteuropäische Roma im Ruhrgebiet „Die müssen weg, fertig“ In der Hoffnung auf ein besseres Leben ziehen osteuropäische Roma ins Ruhrgebiet. Dort werden sie systematisch ausgebeutet und gehasst. Von Andreas Wyputta 13.11.2012
Unschuldig verurteilt in USA Der Mann aus dem Todestrakt Shujaa Graham war acht Jahre unschuldig in einem US-Gefängnis, drei davon im Todestrakt. Heute kämpft er gegen die Todesstrafe. Von Dorothea Hahn 30.10.2012
Bandenkrieg in Marseille Eine zweite Chance „Dealen ist doch kein Beruf und keine Zukunft“, sagt Samia Ghali. Die Senatorin aus Marseille schlägt Alarm – ein Bandenkrieg bedroht die Stadt. Von Rudolf Balmer 18.9.2012
Überfallener Rabbiner in Berlin „Viele zeigen sich solidarisch“ Nach dem Angriff auf einen Berliner Rabbiner hat dieser viel Mitgefühl bekommen. Der Zentralrat der Juden und Islam-Verbände fordern mehr Einsatz gegen Rassismus. Von Daniel Bax 31.8.2012
Häftlinge erfahren oft Gewalt durch Mitgefangene KNAST Die erste ausführliche Befragung zeigt: Gewalt in Gefängnissen ist die Regel Von KAI SCHLIETER Ausgabe vom 18.8.2012, Seite 05, Inland Download (PDF)
Skandal um Verfassungsschutz Friedrich will Angehörige beruhigen Innenminister Friedrich bittet die Angehörigen der NSU-Opfer um Vertrauen nach der Aktenschredder-Affäre beim Verfassungsschutz. Trotzdem bleiben Fragen offen. Von D. Bax und W. Schmidt 8.8.2012
Mordfall Kiesewetter Ermittler prüfen neue Spur Überwachungsbilder vom Heilbronner Bahnhof könnten Beate Zschäpe vom Zwickauer Terrortrio zeigen. Ob die Aufnahmen vor Gericht verwertbar sind, ist jedoch fraglich. 5.8.2012
Ermittlungspannen zum NSU-Terrortrio Eine Mail voller Rechtschreibfehler Der Chefermittler zu den NSU-Morden behauptete bisher, keine Hilfe vom Verfassungsschutz bekommen zu haben. Doch geheime Akten zeigen: Das war nicht die Wahrheit. Von Wolf Schmidt 26.6.2012