Autor Alexander Kühne im Interview „Da sind schon Narben geblieben“ In den 80ern organisierte er Punkkonzerte in Brandenburg und eckte an, weil er Make-up trug. Alexander Kühnes Bücher über die DDR-Provinz widerlegen alte Klischees. Interview von Gunnar Leue 26.9.2021
Autor Thorsten Nagelschmidt im Interview „Feiern muss man sich leisten können“ „Arbeit“ heißt der neue Roman von Thorsten Nagelschmidt. Er beleuchtet die gern übersehene Rückseite der Party-Metropole Berlin. Interview von Jens Uthoff 10.5.2020
Barbaros Altuğ über Transnationalität „Berlin ist ein Sehnsuchtsort“ Autor im Exil: Barbaros Altuğ über die New Wave der türkischen Diaspora, den Genozid an den Armeniern und warum er Berlin sobald nicht verlassen will. Interview von Ebru Tasdemir 5.4.2020
Sarah Kuttner über Brandenburg „Ich mag das Unberlinerische hier“ Ihr neuer Roman erzählt von einem Paar, das aus Berlin nach Oranienburg zieht – Sarah Kuttner kennt die Gegend gut, besitzt hier Bungalow und Garten. Interview von Thomas Winkler 17.3.2019
Kurdische Dichterin im Berliner Exil „Ich baue mir hier ein Zuhause auf“ „Literatur kann Menschen in Kriegszeiten Hoffnung geben“, sagt die kurdische Dichterin Widad Nabi. In den Autoren der deutschen Nachkriegszeit hat sie Vorbilder gefunden. Interview von Sophie Schmalz 13.1.2019
Interview mit dem Autor Torsten Schulz „Makler ist eigentlich ein Unberuf“ Torsten Schulz’ Roman „Skandinavisches Viertel“ präsentiert einen Makler, der Wohnungen in seinem Heimatkiez Prenzlauer Berg nur an ihm sympathische Leute verkauft. Interview von Gunnar Leue 24.9.2018
Suchen nach Anerkennung „Wie kommt man an ein Königreich?“ Bereits mit 14 wusste Ellen Esser, dass sie Schauspielerin werden wollte – so wie Romy Schneider. Nun hat sie mit 75 ihren Debütroman veröffentlicht. Interview von Manuela Heim 10.6.2018
„Rheinsberg ist sicher kein Paradebeispiel für abgehängte Provinz“ Ahne gehört zu Berlins erfolgreichen Lesebühnenautoren. Mit den „Zwiegesprächen mit Gott“ hat er sich um den atheistisch-religiösen Diskurs in alltagsphilosophischen Fragen verdient gemacht. Nun war er fünf Monate Stadtschreiber in Rheinsberg. Ein Gespräch über Stadt und Land und den Fluss des Schreibens im Brandenburgischen. Natürlich in seiner Lieblingskneipe „Schwarze Pumpe“ in der Choriner Straße Von Gunnar Leue Ausgabe vom 25.11.2017, Seite 46-47, das interview Download (PDF)
DER AUTOR Früher schrieb er über alles Mögliche von Fußball bis Film, in Südafrika fand er dann sein Thema: Rassismus. Seither erfindet Max Annas Geschichten über junge schwarze Männer, die vor etwas davonlaufen. Dabei stelle das Genre des Krimis eine „ausgezeichnete Basis dar, um eine Gesellschaft und ihre Konflikte zu sezieren“ „In Gruppen stelle ich mich automatisch an den Rand“ Von Andreas Hartmann Ausgabe vom 29.4.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Die Geschichtenschreiberin Katrin Rohnstock bietet Menschen an, für sie das Buch ihres Lebens zu schreiben. Ein Gespräch über die Heilkraft des Erzählens und über die Anstrengungen des Zuhörens „Es ist, als würde man einer Person eine zweite Haut weben“ Von Susanne Messmer Ausgabe vom 25.2.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Die Autorin Jutta Voigt ist eine der wichtigsten Stimmen ostdeutscher Befindlichkeiten. In ihrem neuen Buch schreibt sie über das süße Leben der Boheme in der DDR – die Trilogie über die Alltagskultur der DDR ist damit komplett. Ein Gespräch über weinselige Abende, den Prenzlauer Berg damals und heute, alte und neue Freiheiten „Ostalgie ist esjedenfalls nicht“ Von Thomas Winkler Ausgabe vom 24.12.2016, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Der Punk-Kinder-AutorIn den Wendejahren hat er Häuser besetzt, später als Sozialarbeiter echt schwierige Jugendliche betreut. Seit einigen Jahren „traut“ sich Kai Lüftner, wie er selbst sagt, endlich, Musik und Bücher für Kinder zu schreiben. Ein Gespräch über Leben in Köpenick, Tattoos und wie man als Punk der Unterhaltungsindustrie trotzen kann „Ich hab ein Faible für Außenseiter“ Von Susanne Messmer Ausgabe vom 19.11.2016, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Interview mit der Autorin Nell Zink „Kuckucke sind kleine Luder“ Vögel, Naturschutz und Sex: alles drin in Nell Zinks spätem, aber erfolgreichem Debüt „Der Mauerläufer“. Die US-Amerikanerin lebt und schreibt in Bad Belzig. Von Manuela Heim und Claudius Prößer 3.8.2016
Lesebühnenautor Ahne im Interview „Gott wohnt in der Choriner Straße“ Ahne gehört seit 20 Jahren zum Stamm der Reformbühne Heim & Welt. Übers Berlinern, die Vorzüge von Kurzgeschichten und Gentrifizierung. Von Susanne Messmer 8.5.2016
Der Sprachphilosoph Als er vier Monate alt war, floh Senthuran Varatharajah mit seiner Familie aus Sri Lanka nach Deutschland. Er wuchs zweisprachig auf, zu Hause wurde Tamil gesprochen, ansonsten Deutsch. Was mit Sprache geschieht, wenn Flucht und Migration ihre Voraussetzungen sind, treibe ihn um, sagt Varatharajah. Ein Gespräch „Oft denke ich, dass die Sprachlosigkeit meine Muttersprache ist“ Von Susanne Messmer Ausgabe vom 26.3.2016, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Die Schriftstellerin Wenn Magdalena Parys vor dem Tränenpalast steht, ist alles wieder da: die Schilder, die Wartekabinen, der Grenzer. Die in Polen geborene Autorin kam 1984 nach Westberlin und machte Streifzüge durch den Osten. Heute schreibt sie Berlinromane auf Polnisch. Ein Gespräch über die Teilung, Identität und polnische Namen „Wir können nicht wirklich zu dem stehen, woher wir kommen“ Von Uwe Rada Ausgabe vom 20.2.2016, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Interview mit Autor Vladimir Sorokin „Kälte ist gut für den Denkprozess“ Vladimir Sorokin, einer der bedeutendsten Schriftsteller Russlands, über das unterschiedliche Lebensgefühl in Berlin und Moskau, Wodka und die Liebe zum Schnee. Von Hannah Wagner 20.12.2015
Die Autorin Anke Stelling hat mit „Bodentiefe Fenster“ einen rundum gefeierten Roman geschrieben, in dem es um Muttersein in Prenzlauer Berg und daneben auch die Klassenfrage geht. Ein Gespräch über Baugruppen, die Blase Bullerbü, das vollmundige Versprechen von Freiheit – und wie die einen in die Ecke treiben kann „Niemand benimmt sich freiwillig wie ein Depp“ Von Susanne Messmer Ausgabe vom 17.10.2015, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Historische Berlin-Krimis "Die Hitler-Grüßerei ist Unfug" Der Autor der Gereon-Rath-Krimis, Volker Kutscher, spricht für seinen Hauptprotagonisten. Der ist seit 1929 ein eigenwilliger Ermittler der Mordkommission. Interview von Gereon Asmuth 7.12.2014
„Abenteuerlust war immer dabei“ DER SCHORNSTEINFEGER Als Kind wollte Bernd Müller Tiefseetaucher oder Sprengmeister werden. Später entschied er sich für einen anderen gefährlichen Beruf: Fast ein halbes Jahrhundert lang arbeitete er als Schornsteinfeger. Ein Gespräch über Schmutz, Freiheit und die Frage, warum die Männer in Schwarz eigentlich Glück bringen Von BARBARA BOLLWAHN Ausgabe vom 23.8.2014, Seite 46, DAS INTERVIEW Download (PDF)