Wer lebt, lebt in Überraschungen. Was Schriftsteller Zafer Şenocak damit meint? Widersprüche sind normal. Wichtig ist, dass man sich seine Geschichten erzählt.
Diese Bilder tun gar nicht erst so, als hätte Punk jemals gut ausgesehen. Der Fotograf Olaf Ballnus dokumentierte in den Achtzigern die große Sehnsucht, anders zu sein
Wiedergelesen (2): Es gibt viele Romane über den Ersten Weltkrieg. Mit „Vaterlandslose Gesellen“ hat sich Adam Scharrer 1930 am weitesten vom neoromantischen Schlachtenjubel entfernt
Angelika Klüssendorfs Roman „Jahre später“ seziert das Scheitern einer Ehe. Das hat sie selbst erlebt: Sie war mit „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher verheiratet.
Helge Timmerberg reist seit Jahrzehnten um die Welt und schreibt darüber, journalistisch, literarisch, persönlich. In seiner Wahlheimat St. Gallen sprachen wir mit ihm über sein neues Buch und das Altern, über die Angst vor dem Losfahren und die Notwendigkeit des Kiffens
Friedrich Christian Delius war Lektor des linken Rotbuch-Verlags, als Hanns Martin Schleyer entführt wurde. Er beobachtete, was passierte, und schrieb darüber.
In der Hamburger Roten Flora ist der Eklat ausgeblieben: Bei der Vorstellung des Buches „Beißreflexe“ blieben KritikerInnen vor der Tür. Das Konfliktpotential war dennoch spürbar
In ihrem Buch „Ballbesitz“ erklärt die Lübecker Autorin Dagrun Hintze die Kulturtechnik Fußball. Als Frau über den Sport zu schreiben ist immer noch eine Besonderheit.
Olga Grjasnowa kommt aus Aserbaidschan, spricht Russisch und hat Familienangehörige in Israel. Warum gerade sie einen Roman über syrische Flüchtlinge schreibt.