Petra Pau, Landesvorsitzende der Berliner PDS, ist eine der beharrlichsten ReformerInnen in der Partei des Demokratischen Sozialismus. Richtig unbeliebt macht sich die Deutschlehrerin und ehemalige Pionierleiterin damit trotzdem nicht – denn sie ist einfach zu nett. Ein Porträt ■ Von Barbara Junge
Eine Beratungsstelle für ehemalige politisch Verfolgte der DDR nimmt sich deren „posttraumatischen Belastungsstörungen“ an. Psychologen nehmen sich Zeit für Erlebnisse, die lange zurück liegen und noch immer präsent sind ■ Von Jutta Wagemann
■ FU-Forschungsstelle SED-Staat antwortet den Kritikern: Historiker wurden von der SED-Diktatur funktionalisiert und reagieren nun mit Diffamierungen auf diese Vorwürfe
■ Der SED-Forschungsverbund an der Freien Universität betreibt politische Hexenjagd, ohne die eigene politische Vergangenheit zu reflektieren, kritisiert Peter Steinbach, FU-Professor und Wissenschaftlicher Leite
taz-Serie: 100 Jahre Schwulenbewegung (Teil III): In der DDR fanden sie keinen Platz im sozialistischen Alltag. Jetzt ziehen sich Roland Schulz (SPD) und Mirko Adam (CDU) aus ihren neuen Parteien zurück ■ Von Jens Rübsam
Am Samstag feiert die Umweltbibliothek, zu DDR-Zeiten Ort für die basisdemokratische Opposition, ihren zehnjährigen Geburtstag. Heute sucht man nach Bedingungen für die politische Existenz ■ Von Uwe Rada
35 Jahre Mauerbau: Das Projekt „Gleimstraße“ hat Geschichten von Ostberlinern zusammengetragen, die den Mauerbau natürlich anders erlebten als die Anwohner auf der Westseite der Straße ■ von Kathi Seefeld
Das Projekt „Markierung des Mauerverlaufs“ versandet in den Mühlen der Demokratie. Funkstille herrscht über die Forderung des Parlaments, der Senat solle ein Konzept vorlegen ■ Von Katrin Bettina Müller
■ In den fünfziger Jahren boomte das Spionagegewerbe in Berlin. Der Fall „Otto John“ war der spektakulärste. In den Sechzigern war Agentenaustausch angesagt