Tauchen für die Wissenschaft Die nassen Helden von morgen Aus der Tiefe ans Tageslicht: Forschungstaucher helfen, die Meere zu erkunden und zu schützen. Unser Autor hat ihre Ausbildung mitgemacht. Von Ulf Schleth 24.1.2016
Mall of Berlin Gewinn schon wieder kassiert Ein Arbeiter der Baustelle für die „Mall of Berlin“ verliert in zweiter Instanz. Im ersten Prozess waren ihm rund 7.000 Euro zugesprochen worden. Von Uta Schleiermacher 13.1.2016
Auf die Revolution wollen sie nicht warten Utopie Das Kollektiv „Colectivo“ praktiziert eine Alternative zur entfremdeten Lohnarbeit und zum entfesselten Markt. Es vertreibt ökologisch und fair erzeugte Waren von Genossenschaften anderswo in Europa. Der Preis ist zurzeit noch Selbstausbeutung Von Jens Fischer Ausgabe vom 5.1.2016, Seite 27, Nord Download (PDF)
Nachts im Callcenter Out of the dark Wenn die Amerikaner aufstehen, geht man auf den Philippinen schlafen. Manche aber sitzen im Callcenter und sagen: „Welcome“. Von Malte E. Kollenberg 26.12.2015
"Schlicht überfordert" Hilfe Dass Flüchtlinge am Lageso auch mit Willkür rechnen müssen, liegt vor allem am Personalmangel dort, meint Helferin Karin Windt Von Nadim Chahrour Ausgabe vom 15.12.2015, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Ankunft in Deutschland Das Ende ihrer Flucht Soubhi Fallaha flog in den Sechzigern von Syrien nach Frankfurt, um zu studieren. Seit letztem Jahr ist auch seine Familie da. Sie kam übers Meer. Von Christina zur Nedden 17.10.2015
Für einen Job in der Wirtschaft zu spezialisiert Hochschule Wissenschaftliche Mitarbeiter an Universitäten dürfen per Gesetz nur für 12 Jahre beschäftigt werden. Danach hangeln sich viele von Vertrag zu Vertrag Von Anna Bordel Ausgabe vom 12.10.2015, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Journalist wird Möbelverkäufer Kein Wir, weit und breit Er war Starjournalist. Dann wurde er Einrichtungsberater. Sein Buch „Möbelhaus“ bringt die Antisolidarisierung der deutschen Gesellschaft auf den Punkt. Von Peter Unfried 22.2.2015
Arbeitslose Akademiker 400 Bewerbungen und kein Job Unsere Autorin hat promoviert. Trotzdem wäre sie mit 1.100 Euro im Monat sehr glücklich. Das glauben ihr viele Arbeitgeber aber nicht. Von Stefanie Schmidt 9.2.2015
Ein Monat Mindestlohn in Berlin Die Arbeitgeber tricksen Seit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns laufen beim DGB die Telefonleitungen heiß. Viele Arbeitnehmer berichten von mauschelnden Vorgesetzten. Von Sebastian Heiser 2.2.2015
Unsicherer Broterwerb Wo die Tagelöhner stehen Auf dem „Arbeiterstrich“ in Hamburg-Wilhelmsburg bieten Bulgaren und Rumänen, Männer und Frauen, jeden Morgen ihre Arbeitskraft an. Wenn's mit der Sprache hapert, nimmt der Kleinbus halt einen anderen mit. Von Knut Henkel 17.8.2014
Knebelverträge in der Pflegebranche SPANIER IN BRANDENBURG Eine 23-jährige Pflegerin möchte kündigen. Das würde 7.000 Euro Strafe kosten, weil sie einen Sprachkurs bekam. Das ist illegal, so Ver.di Von THERESA MÜNCH Ausgabe vom 30.7.2014, Seite 23, ARBEITSWELTEN Download (PDF)
„Den Fokus auf Qualifikation legen“ ARBEITSMARKT In Berlin erprobt die erste Behörde das anonymisierte Bewerbungs- verfahren. Das soll Diskriminierung verhindern – etwa wegen Alter oder Herkunft. Aber auch für die Arbeitgeberseite bringt das Verfahren Vorteile, sagen die beiden wissenschaftlichen Beraterinnen Ramona Alt und Ines Böschen Von ALKE WIERTH Ausgabe vom 3.6.2014, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Marxismus heute „Klasse konstituiert sich im Kampf“ Der Begriff des Klassenkampfs ist aktuell, so Karl-Heinz Schubert von der Onlinezeitung „trend“. Das zeige sich etwa beim Konflikt um bezahlbare Mieten. Interview von Susanne Memarnia 30.10.2013
"Bedingungsloses Grundeinsingen" Gut für den Sex, schlecht für den Chef Was passiert mit Menschen, denen man den Zwang zur Lohnarbeit nimmt? Unter der Anleitung von Bernadette La Hengst erzählen sie es in den Sophiensaelen. Von Manuela Heim 1.4.2013
Soziales "Sie rutscht in die Armut, er macht Karriere" Armut ist vor allem ein Problem von Frauen, sagen die Beraterinnen der Bildungsstätte "Raupe und Schmetterling". Und die Situation verschärft sich. Interview von Alke Wierth 4.12.2012
„Die Ruhe ist ein Plus“ STANDORTSICHERUNG Eine Initiative bringt Kreativ-Studierende mit Unternehmen im strukturschwachen, von Überalterung bedrohten Wendland zusammen. Das Ziel: Jobs und Produkte, die zur Region passen Von ELKE SCHNEEFUSS Ausgabe vom 23.11.2012, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Roboter bringt mehr Autonomie Am Arm der Technik Für ihren Job an der Uni Bremen übt Lena Kredel mit einem Roboter: In ein paar Tagen soll sie mit seiner Hilfe Bücher katalogisieren. Es ist ein ein großer Schritt für Kredel: Sie ist vom Hals abwärts gelähmt. Von Jean-Philipp Baeck 7.11.2012
taz-Serie (Über)Leben in Berlin„Ich arbeite seit 33 Jahren jeden Tag“ Teil 12: Die HausfrauÜBER(LEBEN) IN BERLIN (12) Zülfiye Tekin ist Hausfrau. Als Kind half sie im Haushalt ihrer Mutter; seit sie verheiratet ist, führt sie ihren eigenen. Die 48-Jährige hat drei Kinder großgezogen. Trotzdem, sagt sie, stehe sie innerhalb der Familienhierarchie ganz unten: Lohn kriegt sie keinen, wertgeschätzt fühlt sie sich auch nicht. Einer Gewerkschaft würde sie sofort beitreten – wenn es eine gäbe. Ihre Selbsteinstufung: in der Mitte der Gesellschaft Von CANSET ICPINAR Ausgabe vom 19.9.2012, Seite 22, Berlin Download (PDF)
(Über)leben in Berlin (Teil 10) "Wir Busfahrer sind Einzelkämpfer" Erol Celik sitzt für die BVG hinter dem Lenkrad. Das will er noch bis zur Rente tun - auch wenn ihm Zeit und Geld für seinen Traum fehlen: den Asphalt gegen Wasser und den Bus gegen Jet-Ski zu tauschen. Seine Selbsteinschätzung: "Nicht ganz oben, nicht ganz unten - irgendwo in der Mitte". Von Sebastian Puschner 4.9.2012