Computer und Netz wären keine Teufel – wenn Kinder in der Schule auf die digitale Welt vorbereitet würden, sagt Manfred Spitzer. Sein Buch leistet dazu keinen Beitrag.
Die katholische Kirche will den Weltbild-Verlag exkommunizieren, auch wegen Erotiktiteln. Damit würde sie sich von ihrem größten weltlichen Unternehmen trennen.
TROJANER 2 Der Kontrollfetisch ist eine Abwehrreaktion auf die Herausforderungen durch die technologische Entwicklung. Die Schulbuchverlage wollen das eigene „Artensterben“ abwenden
Der Schultrojaner bleibt fragwürdig. Für das Lernen ist wichtig: Kann die Plagiatssoftware den Leitmedienwechsel weg vom Schulbuch stoppen? Drei Lehrer diskutieren.
Bertelsmann-Vorstand Jörg Dräger sagt der Bildungsarmut den Kampf an. Gut so. Nur hätte man sich vom Star der Bildungsszene mehr Durchschlagskraft erwartet.
Einige Wissenschaftler wehren sich erfolgreich gegen die Erwähnung in einem Buch über Wissenschaftsplagiate. Gestritten wird auch darüber, wo unerlaubtes Abschreiben anfängt.
SINNLOSES PRÜFEN Die pensionierte Lehrerin Ursula Leppert spießt in ihrer Streitschrift „Ich hab eine Eins! Und du?“ Sinn und Unsinn von Noten auf: Sie nützen nicht dem Kind, sondern nur dem Schulsystem
Der australische Illustrator Shaun Tan zeichnet Bilderbücher für Kinder und Erwachsene. Seine Geschichten enthalten oft keine Worte – trotzdem war Tan gleich mit zwei Büchern für den Jugendliteraturpreis nominiert.
"Dick sein" wird negativ bewertet – bloß warum? Eine Initiative und ein neues Buch kämpfen gegen die Semiotik der angeblich "ungesunden", "doofen" und "undisziplinierten" Dicken.
Nackte, Scheiße, Blut: Das moderne Theater hat sich viele Vorurteile verschafft. Der Kritiker Peter Michalzik zeigt in seiner "Gebrauchsanweisung fürs Theater" die schönen Seiten.
Internationale Buchforscher zeigen, wie wichtig das "Lesen" von Bilderbüchern für Babys ist: Schon beim Betrachten der Bilder entwickeln die Kinder wichtige Denkfähigkeiten.
Fördert die Kleinen durch frühes Lesenüben, heißt das Mantra nach Pisa. Der Bund ist dafür nicht zuständig. Er fördert Analphabeten erst, wenn sie erwachsen sind.