Realismus, tiefgefroren Familientag für Bedenkenträger: In Cottbus versucht man sich mit „Zonenrand-Ermutigung“ einmal im Jahr an einem kruden Stückemarathon über fünf Stunden ■ Von Nikolaus Merck Von Nikolaus Merck Ausgabe vom 16.3.1999, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Kleist oder nicht Kleist Ein lichter Block: Andreas Kriegenburgs vierstündige „Penthesilea“ im Münchner Residenztheater ■ Von Sabine Leucht Von Sabine Leucht Ausgabe vom 10.3.1999, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Gleitbewegung ins Ungewisse Fliegen lernen – Fallen üben: Das Stuttgarter Theater Rampe versteht sich als erstes deutsches Autorentheater und schwärmt vom schwäbischen Publikum. Ein Porträt ■ Von Sabine Leucht Von Sabine Leucht Ausgabe vom 19.2.1999, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Unbeobachtete Lächelübung Während alle Welt wieder an die Erzählung glaubt, beharrt Marthaler auf der Nichterzählbarkeit entwurzelter Existenzen. „Spezialisten“ am Hamburger Schauspielhaus ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 18.2.1999, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Ein Protagonist aus der Ära Kohl Erst mit der „geistig-moralischen Wende“ stieg Günter Strack im deutschen Fernsehen auf. Gestern erlag der Schauspieler den Folgen seines Herzinfarkts. Ein Nachruf ■ Von Klaudia Brunst Von Klaudia Brunst Ausgabe vom 20.1.1999, Seite 16, Medien Download (PDF)
Hund, Katze, Brot, Zucker, Milch Der zukünftige Schaubühnenchef, Thomas Ostermeier, gab im Berliner DT sein Debüt im Großformatigen. Mit einem Märchen von Maeterlinck sollte die soziale Utopie auf die Bühne, ging dann aber doch eher unter ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 14.1.1999, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Halbschlaf der Vernunft Andreas Kriegenburg inszenierte Shakespeares „Sturm“ in Hannover ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 21.12.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
„Flimm ist der Feind“ Auch eine Hamburger Schule: Jung und erfolgreich sind die Theatermacher Matthias von Hartz, Falk Richter, Bernd Stegemann, Nicolas Stemann und Sandra Strunz. Sie finden, daß Jungsein ohne Rebellion geht, Berlin am Ende und Theater schneller als das Leben ist ■ Von Christiane Kühl Von Christiane Kühl Ausgabe vom 17.12.1998, Seite , Kultur
Kein Gutes siegt nirgends Statt skandalheischenden Effekten: Peter Zadek inszeniert akribisch jeden Halbsatz. Die deutschsprachige Erstaufführung von Sarah Kanes „Gesäubert“ ■ Von Christiane Kühl Von Christiane Kühl Ausgabe vom 14.12.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Vogelfrau flügellahm ■ Bleierne Reden, vollgestopfte Metaphorik: Slobodan Šnaiders balkanozentristische Geschichtskonstruktion „Windsbraut“ wurde im Schauspielhaus Bochum uraufgeführt. Bloß am Ende ein kurzer, schüchterner Windstoß Von Gerhard Preußer Ausgabe vom 16.11.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
"Wir sind die Kirche im Dorf" ■ Aus Söhnen werden Väter: Gestern noch Regie-Jungstar, leitet Stefan Bachmann seit dieser Spielzeit das Theater in Basel. Ein Gespräch über Jugendkultur und Apokalypse, Großstadtoasen in der Provinz, Frank Cas Von Tobi Müller Ausgabe vom 24.10.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Am Ende ein Lächeln Theatralisches Dörrobst: In Leipzig scheitert der Versuch, Ingo Schulzes „Simple Storys“ für die Bühne zuzurichten und aus der Groteske eine Tragödie zu pressen ■ Von Nikolaus Merck Von Nikolaus Merck Ausgabe vom 19.10.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
"Dann fressen wir uns" ■ Kokeleien eines preisgekrönten Nachwuchses: An den Münchner Kammerspielen brachte Jan Bosse Marius von Mayenburgs Inzest- und Elternmörderdrama "Feuergesicht" zur Uraufführung Von Sabine Leucht Ausgabe vom 12.10.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Immer scheitern, besser scheitern Was also kann man lernen, um ein selbständiger Mensch zu werden? Den Zweifel und den Optimismus (Ein junger Mann traf Brecht...). Peter Palitzsch, ein Regisseur des politischen Theaters, wird heute 80 Jahre alt. Einen persönlichen Blick auf sein Leben wirft ■ Christoph Nix Von Christoph Nix Ausgabe vom 11.9.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
■ Vorlesungskritik Sehnsucht nach Terror Von Ralph Bollmann Ausgabe vom 1.7.1998, Seite 16, Bildung Download (PDF)
Wild gewordener Schwager aus dem Osten „Auf der Politik kenn' ich mich nimmer aus“: Frank Castorf inszeniert eine Textauswahl des radikalen Dichters Johann Nepumuk Nestroy am Burgtheater und gibt in Wien ansonsten den romantischen Rebellen – eine Posse mit Gesang und mäßigem Vergnügen ■ Von Uwe Mattheiß Von Uwe Mattheiß Ausgabe vom 23.6.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Und sie bewegen sich doch! Mönche in Ganzkörperlampions, Forscher mit Picard-Appeal und taumelnde Tänze als Trockenübung ohne Musik: In Nordhausen inszenierte Armin Petras Brechts „Leben des Galilei“ als gruppendynamisches Dranbleiben in einer Funny Starship Picture Show ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 22.6.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Die Androiden von nebenan Peter Stein zeigt Botho Strauß, der wieder Paare und Passanten beobachtet hat: „Die Ähnlichen“ an der Josefstadt uraufgeführt. Andere machen daraus Kabarett! ■ Von Uwe Mattheiß Von Uwe Mattheiß Ausgabe vom 8.6.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Erkundungen am Zeitloch ■ Die Kammer Neubrandenburg erinnert an Leben und "Hausmusik" in der Platte Von Nikolaus Merck Ausgabe vom 5.5.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Monolog ohne Monster Gaston Salvatore fragt mit „Heß“ nach der Stumpfheit nationalsozialistischer Pflichterfüller. Jetzt wurde das biographische Personendrama in Weimar uraufgeführt ■ Von Hartmut Krug Von Hartmut Krug Ausgabe vom 28.4.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)