Durch den Zusammenbruch der Kirch-Gruppe, Einzahler in die verschiedenen Filmförderungstöpfe und den Filmfernsehfonds Bayern, wird der ganze Film- und Fernsehmarkt einer vollständigen Neubewertung unterworfen. Es wird weniger gezahlt werden als bisher. Ein Gespräch mit Nico Hofmann
Keine „spektakulären Investitionen“, dafür grundsolides Umsatzwachstum: Bertelsmann wird immer größer und verzichtet bei der Vorstellung der Jahresbilanz sogar auf die Ankündigung von Teilmarktführerschaften
Bei den Hamburger Bürgerschaftswahlen am Sonntag dürfen die Sender nicht ins Rathaus. Ein Gespräch mit Stefan Raue vom ZDF über den Unterschied zur ARD, die innere Sicherheit und warum Wahlsendungen auf allen Kanälen ähnlich aussehen
Der Streit um Verwertungsrechte bestimmt die dritte internationale Konferenz für Film- und Fernsehproduktionen „Babelsberg 2001“. Produzenten und Senderchefs sich sich nicht grün, der Markt wird übersichtlicher – und undurchschaubarer zugleich
Wo bleiben die „innovativen Geschäftsmodelle“? Was wird aus Napster? Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Middelhoff belässt es in Babelsberg bei vagen Ankündigungen
Hauptsache „Event“: Ob nun die Eröffnungsgala der IFA, „Verstehen Sie Spaß?“, Bambi-Verleihungen oder die „Krone der Volksmusik“ – die Sendungen kennt jeder, kaum einer ihren Macher. „Ich brauche keine Publicity“, sagt Werner Kimmig
Mit sechs Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen lassen die Intendanten das WM-Verhandlungsergebnis mit Kirch passieren. Für 2006 gibt es zwar wieder keinen „definitiven Zuschlag“, aber eine Kaufoption – und im Zweifelsfall 100 Millionen Mark zurück
Zwölf Jahre Dieter Weirich waren eine konfliktreiche Zeit für die Deutsche Welle. Innerlich wie nach außen. Er stand für ungewolltes Sparen und Politklüngelei. Doch insgesamt fällt die Bilanz für den CDU-Mann gar nicht so schlecht aus