Überseeische Sehnsuchtsfiguren Papierschiffchen der Hoffnung werden zu Wasser gelassen, und die Olsenbande buddelt Zwangsarbeiter aus dem Sand. Das Spektakel „Neue Welt“ der Freien Kammerspiele Magdeburg ■ Von Hartmut Krug Von Hartmut Krug Ausgabe vom 1.7.1998, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Vorhang auf, und alle singen mit Was vom Theatertreffen übrigblieb: Ein neuer Konsens erfaßt Marthaler, Schleef und Schlingensief. Das Genre der Zeit ist das fortgesetzt euphorische Finale. Das Publikum bildet dabei eine Solidargemeinschaft, und wer nicht ins Boot paßt, muß trotzdem mit ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 26.5.1998, Seite , Kultur
Labile Zuversicht Wer Stücke schreibt, ist meist männlich und metropolitan. Tun oder nicht tun ist bei vielen die Frage. Aus der Rede zu den 4. Autorentheatertagen Hannover ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 11.5.1998, Seite , Kultur
Bier über Hexen In der Berliner Volksbühne fand ein Foucault-Tribunal zur Lage der Psychiatrie statt. Produktives Durcheinander, der geschlossene Raum des Theaters und die Abgrenzung von Mai-Demonstranten. Ein Bericht ■ von Detlef Kuhlbrodt Von Detlef Kuhlbrodt Ausgabe vom 5.5.1998, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Phänomenales Ei im Gehirn Peter Brook inszeniert mit „Je suis un phénomène“ eine Recherche zur phantastischen Erinnerungswelt des russischen Gedächtniskünstlers Shereshevsky, der in den dreißiger Jahren sein ungewöhnliches Talent in einem Moskauer Zirkus zur Schau stellte ■ Von Jürgen Berger Von Jürgen Berger Ausgabe vom 7.4.1998, Seite 15, Kultur Download (PDF)
"Ich meide den Apparat" ■ Der ostdeutsche Dramatiker Oliver Bukowski ist drastisch, erfolgreich - und sehr zurückhaltend: Er geht nicht ins Theater und scheut die Medien. Jetzt inszenierte er sein Stück "Nichts Schöneres" selbst und gab ers Von Andreas Lehmann Ausgabe vom 31.3.1998, Seite , Kultur
„Meine Waffe ist das Theater“ Vor zwei Wochen wurde die indonesische Schauspielerin Ratna Sarumpaet in Jakarta verhaftet. Sie hatte eine Konferenz von Oppositionellen organisiert. Und zuvor ein Theaterstück über die ermordete Arbeiteraktivistin Marsinah produziert. Im Januar besuchte sie ■ Rüdiger Siebert Von Rüdiger Siebert Ausgabe vom 24.3.1998, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Farcen gegen Volk und Welt Der 30jährige Alexander Hawemann, DDR-Punk zweiter Generation und Kind berühmter Eltern, trägt den Balkan ins Theater: Leidenschaftlich kämpfen die Jungen bei ihm um ihr Leben, aber das Glück ist immer anderswo. Ein Porträt des Potsdamer Regisseurs ■ Von Nikolaus Merck Von Nikolaus Merck Ausgabe vom 28.1.1998, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Täglich grüßt der Schokoriegel Reality bytes im Berliner Staatstheater: „Shoppen & Ficken“ in der Baracke, „Ein Monat in Dachau“ und „keiner weiß mehr 2 oder martin kippenberger ist nicht tot“ im Prater – Thomas Ostermeier und Armin Petras zeigen, was zwei verschiedene Ansätze sind ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 19.1.1998, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Mit Hansdampf beim Milchkaffee Zuverlässig, pointiert und immer schneller liefert der Dramatiker Daniel Call Boulevardstücke für die 90er. Damit füllt der Jungautor eine Marktlücke, baut sich selbst zum Markenartikel auf und macht auch aus seinem privaten Schicksal keinen Hehl ■ Von Axel Schock Von Axel Schock Ausgabe vom 22.12.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Press-Schlag Sein oder Nichtsein ■ Schalkes Youri Mulder spielt mit Vater Jan in Shakespeares „Hamlet“ Von Falk Madeja Ausgabe vom 21.8.1997, Seite 15, Sport Download (PDF)
Luft voll warmer Elektronen ■ Robert Wilson zeigt Landschaftsinstallation zu "Persephone" beim Münchner Tollwood-Festival, das nicht mit dem Oktoberfest verglichen werden will Von Henrike Thomsen Ausgabe vom 12.7.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Menschen im Zwielicht Den Ausnahmezustand aushalten, Verschüttetes ausgraben: Als wäre es eine Modellinszenierung zu seiner soeben erschienen Dramaturgie „Droge Faust Parsifal“, inszenierte Einar Schleef in Düsseldorf „Salome“ nach Oscar Wilde ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 23.6.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Theater als Familienfeier Küchenrealismus im Staatstheater, archaische Rituale im Off – das ungarische Theater schmort im eigenen Saft. Nur einigen freien Gruppen gelingt – eigenartig und schön – der Sprung in die 90er. Ein Festivalbericht aus Budapest ■ Von Michael Mans Von Michael Mans Ausgabe vom 10.5.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Gleichsam schwebend ■ Kultur, Politik und Theater in Israel: Das russische Emigrantenensemble Gesher, die neue Tel Aviver In-Gruppe, spielt revueartig mit israelischen Befindlichkeiten Von Jürgen Berger Ausgabe vom 12.4.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Schiere Seligkeit Film als Theater, ein neuer Trend. In Hannover hat Andreas Kriegenburg Kaurismäki inszeniert ■ Von Petra Kohse Von Petra Kohse Ausgabe vom 17.3.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Fröhliche Verweigerung der Rebellion ■ Von Schauspielern, die einfach verschwinden: Im Hamburger Schauspielhaus inszenierte Stefan Bachmann „Triumph der Illusionen“ von Pierre Corneille Von Christiane Kühl Ausgabe vom 29.1.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Am Rande einer mißglückten Party Plötzlich spielen alle Horváth. Den Theatern ist ein Klassiker erstanden. Bemerkungen zum Volksstück ■ Von Uwe Mattheiß Von Uwe Mattheiß Ausgabe vom 4.1.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)
„Es sind natürlich unbegabte Menschen“ ■ Der Regisseur Hans Neuenfels über Ödön von Horváths Figuren und Sprache Von Thomas Pampuch Ausgabe vom 4.1.1997, Seite 15, Kultur Download (PDF)