FORSCHUNG Ein Soziologe schaute in ihr Bad, ein Psychologe fragte sie aus, und ein Neurologe durchleuchtete ihren Kopf: Eine taz-Autorin recherchiert ein Gefühl. Was das mit Buletten, Botenstoffen und bunten Turnschuhen zu tun hat ➤ sonntaz Seite 16–18
ALICE SCHWARZER „Ohne Feminismus kein Vaterschaftsurlaub und kein Frauenfußball!“ Die Publizistin über Sport und Weiblichkeit ➤ taz-WM-SEITE 04 TELEKOM Endlich erobern Frauen eine Chefetage. Die Telekom will im Vorstand weiblicher werden ➤ SEITE 2
Milan Sapina liebt das Zocken und riskiert dafür sogar den Knast. Ein Hintergrundgespräch mit dem Wettexperten im Café King, dem berühmtesten Wettlokal Deutschlands.
Die zweimalige Weltmeisterin wurde am Donnerstag ausgewechselt. Sie ging in größter Wut und zeigte ganz offen Schwäche. Gerade das macht sie sympathisch.
Auftakt Die Stimmung rund um das Spiel Deutschland gegen Kanada in Berlin ist freundlich – allgemein wird ein hoher Sieg der Neid-Spielerinnen erwartet
URTEIL Kachelmann ist vom Vergewaltigungsvorwurf freigesprochen. Nicht nur für ihn ist nichts mehr so, wie es war. Opferverbände fürchten die Folgen des Medienspektakels
In Deutschland riskieren Opfer von sexuellen Übergriffen, vor Gericht noch einmal Opfer zu werden. Durch Prozessführung, mediale Übergriffe und gängige Rechtsprechung.
ISLAMISMUS Berliner Gericht verurteilt Terrorhelferin zu zweieinhalb Jahren Haftstrafe. Kein Einzelfall: Immer häufiger spielen Frauen eine aktive Rolle im heiligen Krieg
Mit ihrem Kabinettsbeschluss tut die Union nur scheinbar etwas gegen Parallelgesellschaften, für unterdrückte Frauen. Stattdessen bedient sie das Klischee vom rückständigen Muslim.
IRAN Sakineh Mohammadi Aschtiani droht wegen Ehebruchs die Steinigung. Zwei Deutsche, die mit dem Sohn der Inhaftierten sprachen, sitzen seit Montag selbst in Haft
Lohnungerechtigkeiten lassen sich nicht per Gesetz im Handstreich lösen. Aber von der Schröder-Ära bis heute zeigt sich, dass "freiwillige Vereinbarungen" mit der Wirtschaft nicht helfen.
Was konkret aus dem neuen Unterhaltsrecht wird - mal sehen. Klar ist aber schon jetzt: Auf lange Sicht könnte es sich positiv auf die Position der Frau auf dem Arbeitsmarkt auswirken.
Die Bundesligavereine müssen sich endlich um Sponsoren kümmern - und den Weg zur Profiliga suchen. Nur so kann der Frauenfußball den Stellenwert bekommen, den er verdient.
Die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen die Brüder der ermordeten Deutsch-Türkin Hatun Sürücü hat ernorme Symbolkraft. Nur so können Nachahmungstäter abgeschreckt werden.