Artenschutz: Streit um Jahnstadion
Nach dem neuen Beschluss des Verwaltungsgerichts zum Abriss des Jahnstadions erwägen die Naturfreunde Berlin den Gang in die nächste Instanz. Das Verwaltungsgericht hatte eine Entscheidung vom November geändert und nun einem Antrag der Senatsbauverwaltung teilweise stattgegeben. Damit könnten die Abrissarbeiten am Jahnsportpark fortgesetzt werden. Hintergrund ist ein Streit über Artenschutz, genauer über Brutplätze von Spatzen. Das Jahnstadion soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Senat will für rund 200 Millionen Euro eine inklusive Vorzeige-Sportstätte bauen. Die Bürgerinitiative Jahnsportpark hält Abriss und Neubau für überflüssig und zu teuer. (dpa)
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen