Suizidprävention in Japan Das Ende des Schweigens In Japans Nordprovinz Akita, einst Suizid-Hochburg, brechen Aktivist:innen das soziale Tabu, darüber zu sprechen, und beginnen mit der Prävention. Von Martin Fritz 29.12.2025
Japanischer Arbeitsfetisch Arbeiten, arbeiten, arbeiten, arbeiten, arbeiten, sterben In Japan sterben viele Beschäftigte an Überarbeitung. Hinterbliebene kämpfen für eine neue Arbeitskultur. Doch die Premierministerin hält davon wenig. Von Martin Fritz 13.12.2025
Protest gegen Staatsakt Japan will anders trauern Ein Mann zündet sich in Tokio an, aus Protest gegen den Staatsakt für den Ex-Premier Abe und gegen die engen Verbindung der Regierung zur Moon-Sekte. Von Martin Fritz 21.9.2022
DIE GESELLSCHAFTSKRITIK Helden brauchen Ruhe KURZARBEIT Nach der 117-jährigen Japanerin Misao Okawa ist nun die US-Amerikanerin Gertrude Weaver im Alter von 116 Jahren verstorben. Sie war Okawa als älteste Person der Welt nachgefolgt – für nur sechs Tage Von JÜK Ausgabe vom 8.4.2015, Seite 08, taz gedöns Download (PDF)
Gerichtsurteil in Japan Geld für Suizid nach Fukushima Die Familie einer Japanerin, die sich nach der Atomkatastrophe selbst tötete, erfährt vor Gericht unerwartet Gerechtigkeit. Von Martin Fritz 27.8.2014
Todesfälle bei ausländischen „Trainees“ JAPAN Ausländische Arbeiter werden dort brutal ausgebeutet. Die Rechte hetzt offen gegen eine vermeintliche Überfremdung Von MARTIN FRITZ Ausgabe vom 23.7.2010, Seite 11, Ausland Download (PDF)
Phänomen Karoshi Tod durch Arbeit Über hundert Japaner sterben pro Jahr durch "Karoshi", durch Überarbeitung. Nach dem Tod einer Mc-Donalds Mitarbeiterin haben Angehörige jetzt eine Entschädigung durchgesetzt. Von Martin Fritz 29.10.2009
Japans Traditionssport in der Kritik Tod eines Sumo-Ringers Der japanische Traditonssport, ein Relikt aus der Feudalzeit, verweigert sich der Moderne und setzt auf harten Drill. Einen jungen Kämpfer kostete diese Mentalität das Leben. Von Falk Schäfer 29.12.2007
nebensachen aus tokio Platznot auf dem Friedhof Von RUTH BOSSART Ausgabe vom 9.10.2006, Seite 13, Ausland Download (PDF)
Tödlicher Verdacht Behörden alarmiert: In Japan sind zwölf Kinder kurz nach der Einnahme des Grippemittels Tamiflu gestorben Von WOLFGANG LÖHR Ausgabe vom 19.11.2005, Seite 09, Wirtschaft und Umwelt Download (PDF)
Die Bombe schreckt nicht mehr Das Interesse an den Erfahrungen Hiroschimas mit der Atombombe lässt nach. Japans Politik und Gesellschaft diskutieren über Atomwaffen für das Land Von SVEN HANSEN Ausgabe vom 6.8.2005, Seite 04, das taz-dossier Download (PDF)
In der Gruppe ins Jenseits Immer mehr Jugendliche in Japan bringen sich kollektiv um. Geködert werden sie mit Werbung im Internet Von MARCO KAUFFMANN Ausgabe vom 1.12.2004, Seite 14, Gesellschaft Download (PDF)
Sprung aus dem zwölften Stock Der Spitzenmanager und Erbe des größten südkoreanischen Konzerns Hyundai, Chung Mong Hun, nimmt sich das Leben. Grund ist ein Skandal um südkoreanische Schmiergeldzahlungen im Juni 2000 an Pjöngjang vor einem historischen Gipfel Von ANDRÉ KUNZ Ausgabe vom 5.8.2003, Seite 08, Ausland Download (PDF)
HYUNDAI-CHEF BEGEHT SELBSTMORD – ER IST OPFER EINER TRAURIGEN JAGD Schwieriges Erbe Von GEORG BLUME Ausgabe vom 5.8.2003, Seite 10, Meinung und Diskussion Download (PDF)
Die Abwesenheit des Lichts Versuch über den Selbstmord: Der japanische Film „Maboroshi – Licht der Illusion“ setzt die Trauer über den Tod und die Erinnerung der Hinterbliebenen in sparsame Bilder um Von DIETMAR KAMMERER Ausgabe vom 15.5.2003, Seite 27, Kultur Download (PDF)
Besuch am Grab der Kriegsverbrecher Japans Premierminister will dem Yasukuni-Schrein eine Visite abstatten. In China und Südkorea sorgt das für Empörung. Denn in dem Schrein liegen auch Militärs, die im Zweiten Weltkrieg in beiden Ländern wüteten Von ANDRÉ KUNZ Ausgabe vom 13.8.2001, Seite 09, Ausland Download (PDF)