Postsowjetische Communitys Ist es noch akzeptabel, Russisch zu sprechen? Der Kölner Verein Makosa will die tiefen Gräben in den postsowjetischen Communitys überwinden. Dabei setzt er auf spielerische Formate. Von Uta Schleiermacher 16.4.2026
Köln wählt am Sonntag Eine Grüne, die bei Linken beliebt ist Berîvan Aymaz will Bürgermeisterin der größten Stadt in Nordrhein-Westfalen werden. Verschiedene Milieus schätzen die Deutsch-Kurdin. Reicht das zum Regieren? Von Andreas Wyputta 12.9.2025
Prozess zu rassistischem Brandanschlag „Egal, wie sehr wir kämpfen“ Ein Deutscher zündet 2024 in NRW ein von Migrant*innen bewohntes Haus an. Vier Menschen sterben, 21 werden verletzt. Die Ermittlungen sind fragwürdig. Von Yağmur Ekim Çay 29.7.2025
Der Hausbesuch Sich mit Liebe am Krieg rächen Aida Demirović-Krebs ist in Bosnien und Herzegowina aufgewachsen. Als der Krieg kam, floh ihre Familie nach Dortmund. Ihre alte Heimat besucht sie regelmäßig. Von Marie Gogoll 26.7.2025
Sauerländer Friedrich Merz Der Mann aus Arnsberg Kommentar von Atessa Bucalovic Der neue Bundeskanzler Friedrich Merz weiß nicht, wie Menschen leben, die nicht so viel haben wie er oder die eine Migrationsgeschichte haben. Wie soll er das Land führen? 7.5.2025
Burak Yılmaz im Gespräch „Brennpunkt heißt Realtalk und Humor“ Der Pädagoge und Podcaster Burak Yılmaz spricht mit jungen Menschen über Diskriminierung. Gerade jetzt, wo viele Leute „Bock auf Apokalypse“ haben, geht es ihm darum, sie ernst zu nehmen. Interview von Adefunmi Olanigan 15.3.2025
Kontrollen an Deutschlands Grenzen Deutschland macht dicht Die Bundesregierung hat nach dem Terroranschlag von Solingen stärkere Grenzkontrollen beschlossen. Ob das zu mehr Sicherheit führt, ist fraglich. Von Frederik Eikmanns 21.9.2024
CDU-Minister Reul unter Druck Schleuser bringen Reul in Erklärnot Der mutmaßliche Chef einer Schleuserbande hat der NRW-CDU fast 50.000 Euro gespendet. Hauptbegünstigter war Innenminister Herbert Reul. Von Andreas Wyputta 24.5.2024
Aufklärung an Schulen Reden über den Nahen Osten Shai ist jüdisch, Jouanna palästinensisch. Weil der Nahostkonflikt auch in Schulen stattfindet, besuchen sie gemeinsam Klassen. Wie läuft so was ab? Von Vivien Mirzai 3.11.2023
50 Jahre Ford Streik Gegen die Kriminalisierung Vor 50 Jahren gab es bei Ford in Köln einen wilden Streik. Die sind bis heute verboten. Zeit, das deutsche Streikrecht zu entnazifizieren. Von Jan Ole Arps 27.8.2023
Brandanschlag in Saarlouis vor 32 Jahren Nicht weiter unbestraft lassen Das Oberlandesgericht in Koblenz verhandelt den Mord an Samuel Yeboah. Nach 23 Verhandlungstagen ist kein Ende der Beweisaufnahme in Sicht. Von Christoph Schmidt-Lunau 24.4.2023
Lyriker über seine Herkunft „So hat man den Turm höher gebaut“ Dinçer Güçyeter ist Gabelstaplerfahrer – und Lyriker. 2022 erhält er den Peter-Huchel-Preis. Ein Gespräch über die Suche nach der eigenen Sprache. Interview von Jan Feddersen 21.11.2022
Nachruf auf Mevlüde Genç Die Großzügige Mevlüde Genç verlor ihre Familie, als Nazis 1993 ihr Haus in Solingen anzündeten. Sie warb für Versöhnung. Zuerst aber forderte sie, gehört zu werden. Von Lale Artun 31.10.2022
Hausbesuch bei Künstler Waleed Ibrahim „Familien hier sind oft verstreut“ Er ist Kurde und wächst in Rojava auf. Er studiert in Damaskus, sucht sein Glück in Dubai – und landet in Willich, einer Kleinstadt am Niederrhein. Von Frederike Grund 11.7.2022
Musikclub „Acephale“ in Köln Sicherer Hafen, unsichere Zeiten Im Club „Acephale“ in Köln arbeiten Menschen mit Wurzeln in der Ex-UdSSR. Der russische Angriff auf die Ukraine erschüttert ihr Selbstverständnis. Von Lars Fleischmann 31.3.2022
Der Hausbesuch Mit Pfauen und Kaninchen Seyhan Toku und ihr Ehemann Şehmus flohen mit ihren jesidischen Eltern in den 1980er Jahren aus der Türkei. Heute lebt die Familie in Bochum. Von Tigran Petrosyan 20.3.2022
Gelöschte Daten wieder da? Immer neue Fragen zu Zellenbrand Angeblich gelöschte Daten zu dem in einer Zelle verbrannten Amad Ahmad sollen wieder aufgetaucht sein. Anwälte gehen von Verschleierung aus. Von Andreas Wyputta 24.5.2021
Todesfall Amad Ahmad in der JVA Kleve Die Polizei löscht Daten Amad Ahmad saß unrechtmäßig in Haft und starb in Folge eines Brandes in seiner Zelle. Weil Daten verschwanden, ist Aufklärung unmöglich. Von Andreas Wyputta 13.5.2021
Feuertod in der JVA Kleve Polizist für unschuldig erklärt Ein Polizeibeamter soll nicht erkannt haben, dass der in der Zelle verbrannte Amad A. Opfer einer Verwechselung wurde – glaubt die Staatsanwaltschaft. Von Andreas Wyputta 5.2.2021
5 Jahre Kölner Silvesternacht Eine Nacht mit Folgen Die Medien hätten aus falscher politischer Korrektheit nicht wahrheitsgemäß über die Belästigungen berichtet, hieß es nach dem Vorfall. Stimmt das? Von Heike Haarhoff 14.12.2020