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SÜDWESTERSchünemann kämpft

Seine Strategie gegen Rechtsextremismus hat Uwe Schünemann (CDU) in der Braunschweiger Zeitung vorgestellt: Das Mittel der Wahl sei ehrenamtliches Wirken, so der rechtsextremismuserfahrene niedersächsische Innenminister. Er ermunterte deshalb, für den Kampf gegen Rechtsextremismus die „vielfältigen Möglichkeiten“ im Sportverein und freiwilliger Feuerwehr wahrzunehmen. Zugleich warnte Schünemann, sich anderen Organisationen anzuschließen. Diese seien meist von Linksextremisten unterwandert. Besonders drastische Fälle, so Schünemann dem südwester, seien der Landfrauenverband, der Hamelner Männergesangsverein Posthorn, die Gewerkschaft der Polizei und die katholischen Kirche. Indes behielten Profis diese Entwicklung weiter im Blick, beruhigte der Minister.

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