piwik no script img

nachrichten

Umweltverbände fordern Ende von A26 Ost

Die Umweltverbände Nabu und BUND wollen die bis 2031 geplante Hafenautobahn A26 Ost im Süden Hamburgs stoppen. Verfehlungen in der Autobahnplanung seien auch durch jüngste Planänderungen nicht beseitigt worden. Als zentrales Argument sehen die Verbände vor allem die baubedingten CO2-Emissionen. „Besonders verheerend ist nach Auffassung des Nabu, dass genau diese baubedingten CO2-Emissionen nicht bilanziert wurden, obwohl durch den Vorhabenträger fälschlicherweise behauptet wird, dass dies geschehen sei“, sagte ein Nabu-Sprecher. Eine entsprechende Stellungnahme der beiden Verbände im laufenden Planverfahren sollte laut Nabu am Montag eingereicht werden. Die 9,7 Kilometer lange Autobahn wird seit Jahren von der Hamburger Hafenwirtschaft gefordert. Sie soll als Verlängerung der A26 West die Lücke zwischen der A1 und der A7 schließen. Die Kosten des Projekts werden derzeit mit 1,85 Milliarden Euro beziffert. (dpa)

Neue Fischtreppe für den Alsterfluss

An der Poppenbütteler Schleuse im Norden Hamburgs ist eine neue Fischtreppe am Alsterfluss in Betrieb genommen worden. Sie solle den Fischen die Wanderung in ihre Laichgebiete im Quellgebiet der Alster und deren Nebenflüsse erleichtern, teilte die Umweltbehörde mit. Die Fischtreppe werde vor allem Stichlingen, Meerforellen, Neunaugen und auch Fischottern zugute kommen. Außerdem wurde das Poppenbütteler Wehr erneuert, um die Hochwassersicherheit zu verbessern. Die gesamte Baumaßnahme kostet 2,3 Millionen Euro. Fischdurchgängig sind bereits Mühlenschleuse, Rathausschleuse und Fuhlsbütteler Schleuse. Bis 2024 sind Fischtreppen an der Mellingburger Schleuse und der Wohldorfer Schleuse geplant. (dpa)

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 180 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen