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Kindeswohl per Postkarte

MODELLVERSUCH Zentrale Stelle erinnert Eltern an Pflichtuntersuchungen

Mit Postkarten will die Stadt die Gesundheitsvorsorge für Kleinkinder stärken und den Kinderschutz verbessern. Ein zweijähriger Modellversuch solle untersuchen, ob eine stärkere Kontrolle der Teilnahme bei den Früherkennungsuntersuchungen U 6 und U 7 auch dabei hilft, Fälle von Vernachlässigung oder Misshandlung aufzudecken, erklärte gestern Gesundheitssenator Dietrich Wersich (CDU).

Eine zentrale Stelle – voraussichtlich das Landesamt für soziale Dienste im schleswig-holsteinischen Neumünster – soll die Eltern von etwa 33.000 Kindern in Hamburg schriftlich an die Teilnahme an den Untersuchungen erinnern. Die Teilnahmequoten seien „bereits recht hoch“, so Wersich: 2008 lagen sie demnach bei 94 Prozent für die U 6 (10. bis 12. Lebensmonat) und bei fast 91 Prozent für die U 7 (21. bis 24. Monat). Insgesamt sind zehn Untersuchungen vorgeschrieben.  (dpa)

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