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Aram Lintzel

Aram Lintzel ist Referent für Kultur­politik der Grünen-Bun­des­tags­fraktion.

Tocotronic: „Die Unendlichkeit“. Tocotronic werden autobiografisch und erzählen von der Subjektivierung durch Pop. Liebe und Tod, Sucht und Zorn, Beatles und Sarah Records sind Themen dieses Meisterwerks.

Soft Cell: „Northern Lights“. Nach langer Pause erinnern Soft Cell an ihre Northern-Soul-Jugend und eine Szene, die für eine historische Sekunde die größte Jugendkultur der Welt war. Keep the Faith!

Belle & Sebastian: Admirals­palast, Berlin. Von wegen „Twee Pop macht infantil“, Belle & Sebastian altern in Würde. Der Gig war ein Fest, on top gab es eine Diashow über Berlin (u. a. mit Nina Hagen).

Spex-Ende. Verleger Alexander Lacher brachte uns zum Weinen. Tröstlich: Man konnte im Kollektiv sentimental sein. Nicht nur für mich war der Spex-Kosmos eine alternative Akademie. Danke für immer!

Re-Issues. Alles macht weiter, und dank Labels wie Music from Memory (Amsterdam), Fortuna Records (Tel Aviv) oder Numero Group (Chicago) gibt es noch mehr tolles Archivmaterial zu entdecken.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen