: Alternative Heilweisen
■ betr.: "Böse Nebenwirkungen", taz vom 24.9.92
betr.: „Böse Nebenwirkungen“, taz vom 24.9.92
Wann erwachen die Verantwortlichen und Betroffenen und wenden sich mehr den sogenannten alternativen Heilweisen zu, wie zum Beispiel der Klassischen Homöopathie, Akupunktur u.a.? Hierbei ist das Nebenwirkungsrisiko gleich Null, außerdem dürfte sich bei breiterer Anwendung dieser Methoden in Kürze das Problem der sogenannten Kostenexplosion im Gesundheitswesen von selbst erledigen, da geheilt und nicht Symptomunterdrückung betrieben wird. Wenn Prof.Victor (Uni Heidelberg) mehr Begleitforschung nach Zulassung von chemischen Medikamenten verlangt, bedeutet auch dieses weder qualitative Aufbesserung der Medizin noch Kostensenkung im Gesundheitswesen, da sich im Prinzip nichts ändert (lediglich die „intensive Begleitforschung“ kostet wieder noch mehr). Albert Krings, Bonn
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 210 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen