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■ ArbeitsbündnisVorwürfe gegen Bonn

Düsseldorf (AFP) – Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Dieter Schulte, hat im Streit um das „Bündnis für Arbeit“ schwere Vorwürfe gegen Arbeitgeber und Bundesregierung erhoben. Schulte sagte, im Arbeitgeberlager hätten „Vorstände ohne Mandat, persönliche Eifersüchteleien und mangelnde Kenntnis politischer Zusammenhänge“ zu einem „dissonanten Chor“ geführt. Der DGB- Chef warnte Bund und Länder vor einem „Kaputtsparen der Konjunktur“. Konjunkturbedingte Mindereinnahmen müßten trotz der hohen Verschuldung durch Kreditaufnahme ausgeglichen werden.

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