piwik no script img

Araber beraten Libyen-Krise

Rabat (dpa/afp) — Das Libyen-Komitee der Arabischen Liga traf sich gestern abend in Rabat, um erneut einen friedlichen Ausweg aus der Krise um den Lockerbie-Anschlag zu finden. An der Sitzung nahm auch der libysche Außenminister Bischari teil. Zuvor hatte der UN-Generalsekretär Butros Ghali in zwei Unterredungen am Freitag und am Samstag in Genf libysche Vorschläge zur möglichen Auslieferung der beiden libyschen Geheimdienstler gemacht, die für den Anschlag auf einen US- Jumbo 1988 über Schottland verantwortlich sein sollen. Bei dem Attentat starben 270 Menschen. Ghali sagte nach den Gesprächen nur, sie hätten die „Diskussionen“ fortgesetzt.

Der UNO-Sicherheitsrat hat ein Luft- und Waffenembargo gegen Tripolis beschlossen, das am 15.April in Kraft treten soll. Parallel dazu verhandelt der internationale Gerichtshof in Den Haag über die Affäre. Sein Urteil ist für den 14. April angekündigt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen