: Antwort vom Doktor
■ Besonnen gewinnt Ludek Bukac den Eishockey-Deutschland-Cup
Stuttgart (taz) – Da hat sich der Ludek Bukac mal wieder richtig freuen können, nachdem sein Team, die Tschechische Republik, im Finale gegen die Slowakei aus einem 0:3 flink noch ein 4:3 gemacht und damit den Eishockey- Deutschland-Cup gewonnen hatte. Während sein vormaliges Team auf dem allerletzten Platz landete. Na ja, sagt der 59jährige: „Für mich ist das nicht wichtig, wo die Deutschen einkommen.“ Sehr wahr: Nicht mehr. Die Arbeitsweise des manchmal listigen und oft beleidigten Pragers ist allerdings die alte geblieben: „Wir suchen ein Team.“ Daß von denen, die jetzt niveaubescheiden die Besten waren, längst nicht alle gut genug für die WM sein werden, dafür andere aus der NHL kommen, weiß Bukac. Aber das Team „muß eine Chance haben, ein Team zu werden“. pu
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