: Antrag von General Electric abgelehnt
Das Berliner Kammergericht hat endgültig den Eilantrag des US-Konzerns General Electric (GE) gegen die Vereinigten Energiewerke AG (Veag/Berlin) abgelehnt, die Auftragsvergabe für zwei Dampfturbinensätze für das Braunkohlekraftwerk Lippendorf bei Leipzig zu stoppen. Dies bestätigte der Anwalt von General Electric, Wolfgang von Meibom, gestern abend auf Anfrage. Das Gericht habe in der Verkündung die Auffassung vertreten, daß der Vertrag bereits geschlossen sei. Mit seinem Eilantrag auf einstweilige Verfügung war der Konzern bereits vor dem Berliner Landgericht unterlegen. Die Amerikaner wollten mit ihrer Klage erreichen, daß die Auftragsvergabe für das 400-Millionen-Projekt einstweilig gestoppt wird und eine Neuausschreibung erfolgt.dpa
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