■ Antillen: Unruhen
Willemstad/Den Haag (dpa) – Die Unruhen auf der Karibikinsel St. Martin, einer der niederländischen Antillen, dauern an. Nach Angaben der antillianischen Vertretung in Den Haag sind die wichtigsten Zufahrtsstraßen in die Stadt Philipsburg weiterhin gesperrt, Geschäfte blieben geschlossen. Seit Montag demonstrieren auf St. Martin mehrere hundert Bewohner für den Rücktritt des Insel- und Verwaltungsrates und mehr Unabhängigkeit. Der niederländische Ministerpräsident Ruud Lubbers hat sich unterdessen damit einverstanden erklärt, daß jede der fünf Antillen-Inseln künftig ihre eigene Regierung erhält.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen