Angst vor dem Wolf in Niedersachsen: Experten verzichten auf Gummischrot
Foto: Angstmacherfoto: dpa
Der verhaltensauffällige Wolf aus dem Rudel bei Munster in der Lüneburger Heide ist zunächst nicht mit Gummischrot oder anderen Geschossen vergrämt worden. Das Team um den schwedischen Experten Jens Karlsson habe acht Mal Sichtkontakt mit dem Tier gehabt, „es wurde jedoch nicht geschossen“, teilte das niedersächsische Umweltministerium mit.
Nach den Schilderungen Karlssons sei der Wolf in Begleitung eines zweiten Tieres angetroffen worden. Er habe sich scheuer verhalten, als in den vergangenen Wochen berichtet wurde. Selbst bei größeren Abständen habe das Tier ein ausgeprägtes Fluchtverhalten gezeigt.
In den Wochen davor hatte sich der Wolf mehrmals Menschen bis auf wenige Meter Entfernung genähert, dabei aber kein aggressives Verhalten gezeigt. Neben der Vergrämung komme laut Ministerium als letzte Maßnahme auch eine Tötung in Betracht. (epd)
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