■ Angola: Verluste der Unita
Lissabon (dpa) – Angolas Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben bei Kämpfen um die Stadt Kuito in den vergangenen zwei Monaten rund 2.000 Kämpfer der gegnerischen Unita getötet. Dabei hätten sie außerdem ein umfangreiches Waffenarsenal erbeutet. Gleichzeitig wurde die Unita beschuldigt, in Kuito chemische Waffen eingesetzt zu haben. Der neue UNO-Sonderbotschafter für Angola, Beye, reist unterdessen durch die von Regierungstruppen kontrollierten Gebiete. Der UN- Sicherheitsrat soll am 15. Juli über seinen Bericht beraten.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen