: Amazonaswald bleibt bedroht
Quito (dpa) - Die acht südamerikanischen Staaten, die sich das Amazonasgebiet teilen, haben am Dienstag in Quito den Vorschlag einer Internationalisierung dieser bedrohten tropischen Urwaldregion entschieden abgelehnt. Die Außenminister von Brasilien, Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Bolivien, Peru, Guyana und Surinam erklärten in einer Resolution, es sei „souveränes Recht“ ihrer Länder, über ihren Anteil am Amazonasgebiet frei zu verfügen. Abholzungen und riesige Waldbrände, die oft von Siedlern gelegt wurden, haben die Waldfläche in den letzten Jahren stark verringert. Der Amazonasurwald produziert etwa die Hälfte des Sauerstoffs der Erde und verfügt über die größten Süßwasserreserven der Welt.
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