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Alltag von NS-Juristen wird erforscht

Der „Alltag“ von Juristen während der nationalsozialistischen Herrschaft wird jetzt in West-Berlin erforscht. Dazu wird gegenwärtig die Gründung eines Dokumentations- und Forschungszentrums vorbereitet, teilte Justizsenatorin Limbach (SPD) gestern mit. Material darüber gebe es in den Kellern und auf den Böden der Berliner Justizgebäude in großem Umfang. Dies soll jetzt zunächst gesichtet und archiviert werden und später Wissenschaftlern, Referendaren und Studenten für Forschungen zur Verfügung stehen. Limbach rechnet damit, daß für die Anfangsphase rund eine halbe Million Mark zum Aufbau des Zentrums notwendig sind. Bisher ist noch unklar, in welcher Form das Zentrum gegründet wird.