: Alles neu im Hauptbahnhof
■ Tunnel wird zur Laden-Passage, Haupthalle wird aufgemöbelt / Vertrag für Investitionen über 138 Millionen Mark unterzeichnet
Dem schäbigen Tunnel unter dem Bremer Hauptbahnhof schlägt die Stunde. Die beiden weißgekachelten Röhren werden durch eine 28 Meter breite Laden-Passage ersetzt. Auch die Bahnhofshalle wird aufgemöbelt: Die Fassaden werden in den ursprünglichen Zustand von 1889 zurückversetzt. In zentraler Lage soll das Reisezentrum der Bahn in einem Glas-Pavillon untergebracht werden, ein neuer Wartebereich wird sich anschließen. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten beginnen, parallel zu der beschlossenen Neugestaltung des Bahnhofsplatzes.
Gestern unterzeichneten Bausenator Bernt Schulte (CDU) und Peter Reinhard, Vorstand der Deutschen Bahn AG, den Vertrag über den Bahnhofsumbau. Bremen übernimmt von den Gesamtkosten von 138 Millionen Mark einen Anteil von 25 Millionen. Damit sollen außerdem Bahnsteige und Bahnsteigdächer erneuert und neue Aufzüge und Treppen gebaut werden. Ein neues Informationssystem soll Reisenden die Wege durch den Bahnhof weisen.
Der Bremer Hauptbahnhof ist der erste von insgesamt 15 Bahnhöfen, die die Bahn AG bis zum Jahr 2000 für zusammen 600 Millionen Mark zu „kundenorientierten Verkehrsstationen“umbauen will. jof
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen