■ Aids-Hilfe: Kassen sind knapp
Bonn (dpa) – Die Deutsche Aids-Hilfe will die vorbeugende Arbeit gegen die Ausbreitung der unheilbaren Immunschwächekrankheit Aids ausbauen. Dazu legte sie gestern ihren Haushaltsantrag an das Bundesgesundheitsministerium vor. Er umfaßt 9,7 Millionen Mark. In den vergangenen Jahren waren jährlich zwischen 6,4 und 7,2 Millionen Mark aus Bonn gewährt worden. Dies ist nach Aussage von Vorstandsmitglied Andreas Kubec nicht genug: „Knappe Kassen, politische Borniertheit und Bürokratie behindern eine dynamische, flexible und innovative Aids-Prävention.“
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen