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Affenzahn, geh du voran!

Ruhrgebiet fieberhaft auf großer Primatensuche

Affigesfoto: ap

„Endlich, endlich wieder eine gar affige Meldung!“, intonierten wir unisono am Donnerstag im gleißend sonnigen Wahrheit-Kontor. Hatte das tierliebste Ressort der gesamten taz doch gerade frisch aus NRW erfahren: „Gruppe von Affen in Witten ausgebüxt.“ Und weiter: „Die Affenbande konnte durch ein Loch in einer Backsteinwand aus einer Auffangstation ausreißen. Die cleveren Tiere hatten sich den Weg offenbar selbst freigekratzt. Wo sie nun sind, ist unklar.“ Voll spannend. Ein Gruppenfoto haben die sechs zierlichen Rhesusaffen, auch Tempelaffen genannt, nicht hinterlassen, deshalb hier also kein Fahndungsfoto, sondern ein nur am Rande artverwandter Gruß aus Berlin von Fatou, der wohl ältesten Gorilla-Dame der Welt und mit ihren nun 69 Jahren derzeit und seit Langem schon ansässig im Berliner Zoo. Aber zurück zur Wittener Macaca-mulatta-Bande, die jetzt quer durchs Revier hüpft. „Die Verantwortlichen hätten der Polizei glaubhaft versichert, dass von den Tieren keine Gefahr ausgehe.“ Sauber – „wer einen Affen in seinem Garten sehe“, könne sich aber „an die Polizei oder die Feuerwehr wenden“. Glück auf, ihr Affen!

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