: Ärztekammer fordert Armenambulanzen
Der Präsident der Berliner Ärztekammer, Ellis Huber, hat die medizinische und psychosoziale Betreuung Obdachloser gestern als unzureichend kritisiert. Nur durch die Einrichtung von mindestens vier Armenambulanzen könne dieser Zustand verbessert werden, sagte Huber anläßlich der Vorstellung eines von der Kammer organisierten Projektes, das seit etwa einem halben Jahr wohnungslose Kranke medizinisch unterstützt. Den Senatsverwaltungen für Gesundheit und Soziales warf er eine „gesundheitspolitisch dilettantische“ und „zögerliche“ Haltung vor. Seit Juni 94 bietet die Ärztekammer gemeinsam mit einer Tochtergesellschaft des DRK Sprechstunden im Hauptbahnhof und im Bahnhof Lichtenberg an.
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