■ Ägypten: Großfahndung
Kairo (dpa) – Nach neuen Anschlägen radikaler Islamisten in Oberägypten haben die Sicherheitskräfte dort eine Großfahndung eingeleitet. Mindestens 60 Personen seien festgenommen worden, berichtete die halbamtliche Kairoer Zeitung Al Ahram am Dienstag. Kurz vor dem orthodoxen Weihnachtsfest, das auch die koptischen Christen Ägyptens an diesem Mittwoch und Donnerstag feiern, war von Unbekannten der Bürgermeister eines kleinen vorwiegend christlichen Dorfes erschossen worden. Ein Attentäter warf eine Bombe in die Apotheke eines Kopten und schoß auf ihn. Polizisten, die eine Kirche bewachten, wurden mit einem Brandsatz angegriffen.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen