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Ach,Leben

Foto: Ed Feingersh/Michael Ochs Archives/getty images

Mit weichem Bleistift schrieb Marilyn Monroe ihre intimsten Gedanken auf Hotelbriefpapier und von Flecken übersäte Zettel. Bruchstückhaft, aber mit großer Poesie erzählt die Schauspielerin darin von ihrer schwierigen Kindheit, ihren gescheiterten Ehen und ihren Versagensängsten. Jahrelang verstaubten ihre Notizen und Gedichte auf einem New Yorker Dachboden. 2010 wurden sie erstmals auf Deutsch unter dem Titel „Tapfer lieben“ im Fischer-Verlag veröffentlicht.

Monroe, die eigentlich Norma Jeane Mortenson hieß, erlangte durch Filme wie „Manche mögen’s heiß“ und „Blondinen bevorzugt“ weltweiten Ruhm. Ihren Ruf als Sexsymbol wurde sie nie los, in ihren Gedichten äußert sie Suizidgedanken. Mit nur 36 Jahren nahm sie sich mit einer Medikamentenüberdosis das Leben – ob aus Versehen oder geplant, ist bis heute nicht klar. Ihr ikonisches Geburtstagslied an John F. Kennedy war ihr letzter öffentlicher Auftritt. Am 1. Juni wäre sie 100 Jahre alt geworden. Katharina Federl

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