: Ach,Leben
Mit weichem Bleistift schrieb Marilyn Monroe ihre intimsten Gedanken auf Hotelbriefpapier und von Flecken übersäte Zettel. Bruchstückhaft, aber mit großer Poesie erzählt die Schauspielerin darin von ihrer schwierigen Kindheit, ihren gescheiterten Ehen und ihren Versagensängsten. Jahrelang verstaubten ihre Notizen und Gedichte auf einem New Yorker Dachboden. 2010 wurden sie erstmals auf Deutsch unter dem Titel „Tapfer lieben“ im Fischer-Verlag veröffentlicht.
Monroe, die eigentlich Norma Jeane Mortenson hieß, erlangte durch Filme wie „Manche mögen’s heiß“ und „Blondinen bevorzugt“ weltweiten Ruhm. Ihren Ruf als Sexsymbol wurde sie nie los, in ihren Gedichten äußert sie Suizidgedanken. Mit nur 36 Jahren nahm sie sich mit einer Medikamentenüberdosis das Leben – ob aus Versehen oder geplant, ist bis heute nicht klar. Ihr ikonisches Geburtstagslied an John F. Kennedy war ihr letzter öffentlicher Auftritt. Am 1. Juni wäre sie 100 Jahre alt geworden. Katharina Federl
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen