: Abtreibung
Abgetriebene schreiben keine Leserbriefe und lesen nicht die taz. Gott sei Dank, Sie wurden nicht abgetrieben. Sonst hätten Sie Ihren Leserbrief nicht in der taz lesen dürfen. Wir können alle von Glück sagen, denn wir, die wir diese Zeilen lesen, wurden auch nicht abgetrieben! Oder spreche ich nicht für uns alle? Ich jedenfalls empfinde es als besonderes Glück, daß ich hier leben darf. Meine Mutter hat mich 1944 trotz widriger Umstände nicht abgetrieben. Dafür bin ich ihr, Gott habe Sie selig, heute noch dankbar. Stellen Sie sich vor, wieviele Abos die taz heute versenden könnte, wenn die Abtreibung nicht erfunden worden wäre. Mit Freude lese ich täglich die taz.
Peter Poschl, Steuerberater, Memmingen
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen