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Absage an Charlotte Höhn

■ Kein Lehrauftrag mehr an der Gießener Universität

Berlin (taz) – Die Bevölkerungswissenschaftlerin Charlotte Höhn wird keinen neuen Lehrauftrag an der Justus-Liebig-Universität Gießen erhalten. Wie die StudentInnen des AStA mitteilen, hat sich Uni-Präsident Heinz Bauer gegen eine Entscheidung des Fachbereichsrates des Fachbereichs 19 gestellt. Der Fachbereichsrat hatte noch Ende Januar einen neuen Lehrauftrag an Charlotte Höhn erteilt – Bauer lehnte das jetzt ab.

Höhn, auch Direktorin des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, war im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen geraten, als die taz Auszüge aus einem Interview veröffentlichte, in dem Höhn beklagt hatte, daß man nicht mehr sagen dürfe, „daß die durchschnittliche Intelligenz der Afrikaner niedriger ist als die anderer“. Der AStA hatte daraufhin gefordert, Höhn keinen neuen Lehrauftrag mehr zu erteilen. Bei einer Veranstaltung an der Gießener Uni im Januar hatte sie einige der umstrittenen Äußerungen wiederholt. pkt

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