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AUSLÄNDISCHE STUDENTEN IN COTTBUS

Lieber woanders studieren

Cottbus (dpa) — Die ausländischen Studenten der Technischen Universität (TU) Cottbus sollten die Ausländerfeindlichkeit in der Stadt nicht überbewerten. Diese bizarre Ansicht vertrat der Dezernent für Recht, Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung, Wolfgang Bialas (CDU), am Dienstag vor Journalisten. Die 15 Studenten, darunter einige aus afrikanischen Staaten, hatten in einem Schreiben an den Akademischen Austauschdienst ihre Ängste geäußert, sich wegen zunehmender Anfeindungen nicht mehr frei in der Stadt bewegen zu können. Deshalb wollten sie ihr Studium in einer anderen Stadt fortsetzen. Bialas kündigte für die nächsten Tage ein Gespräch mit den Studenten und Vertretern der Universität über dieses Problem an. Bisher habe er wegen dieser Vorfälle jedoch keinerlei schriftliche Benachrichtigung von der Universität erhalten, sagte Bialas. Bei der Polizei sind nach seinen Angaben keine Anzeigen wegen der Übergriffe eingegangen. Im übrigen sei er nicht nur für die Sicherheit der Studenten, sondern auch für die der 126.000 Einwohner von Cottbus verantwortlich. „Die Cottbuser wandern ja auch nicht aus, wenn sie sich in der Stadt unsicher fühlen“, erklärte Bialas.

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